Angst vor Konsequenzen : Mann flext Blitzer ab und schmeißt ihn in See

Durch Blitzerfotos mussten schon viele Verkehrsteilnehmer tief in die Tasche greifen oder ihren Führerschein abgeben.
Durch Blitzerfotos mussten schon viele Verkehrsteilnehmer tief in die Tasche greifen oder ihren Führerschein abgeben.

Weil er Angst hatte, dass ihm ein Blitzerfoto den Führerschein kosten könnte, griff ein Mann zu einem kuriosen Mittel.

prignitzer.de von
22. Mai 2019, 17:35 Uhr

Leipzig | Mitte April meldete die Polizei Leipzig, dass ein Blitzer in der sächsischen Stadt abgeflext worden war. Jetzt tauchte das verschwundene Objekt wieder auf. Die Polizei zog es aus einem Baggersee, rund 13 Kilometer entfernt vom Ort des Geschehens.

18-Jähriger gibt Tat zu

Auch der Täter wurde infolge des Fundes gestellt. Aufgrund eines anonymen Hinweises erhärtete sich der Verdacht gegen einen 18-jährigen Leipziger. Gegen ihn wurde am Montagabend ein Durchsuchungsbeschluss vollstreckt. Wie die Polizei mitteilte gestand der 18-Jährige dabei gegenüber den Beamten die Tat und teilte ihnen auch mit, wo der abgeflexte Blitzer zu finden ist.

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Der junge Mann gab an, dass er geblitzt worden war. Da er seinen Führerschein noch auf Probe hat, war die Angst vor einem Führerscheinentzug so groß, dass er den "Starenkasten" abmontiert hatte. Wie hoch der Schaden an dem Gerät ist, konnte die Polizei zunächst nicht beziffern.

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