Zwei Kilometer lang : Landwirt fräst Thunberg und Fridays for Future ins Maisfeld

Landwirt Benedikt Lünemann fräste in sein Maisfeld ein riesiges Labyrinth mit einer Silhouette der schwedischen Klimaaktivistin G. Thunberg und dem Schriftzug 'Fridays for Future'.
Landwirt Benedikt Lünemann fräste in sein Maisfeld ein riesiges Labyrinth mit einer Silhouette der schwedischen Klimaaktivistin G. Thunberg und dem Schriftzug "Fridays for Future".

15 Stunden lang hat ein Landwirt ein Labyrinth das Motto "Fridays for Future" in sein Feld gefräst.

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12. Juli 2019, 16:12 Uhr

Selm | Die Klima-Aktivistin Greta Thunberg und die Bewegung Fridays for Future gibt es neuerdings auch aus der Vogelperspektive: Der Landwirt Benedikt Lünemann (35) aus Selm im südlichen Münsterland hat die Wörter "Fridays for Future" und ein einfaches Abbild Thunbergs als Labyrinth in ein Maisfeld eingemäht.

Zwei Kilometer lang

Insgesamt benötige er "15 Stunden" für so ein Motiv, erzählte Landwirt Lünemann. Das Motiv hat die Maße 180 mal 100 Meter. Das begehbare Labyrinth sei mehr als zwei Kilometer lang.

Foto: dpa/Guido Kirchner
picture alliance/dpa
Foto: dpa/Guido Kirchner

Aber wie geht sowas? "Ich mache das per GPS, ziehe eine Karte auf eine Art Wander-App", sagte Lünemann. Mit einem Balkenmäher – eine Art Rasenmäher – geht er ins Feld. Dann steckt er den ersten Punkt ab, mäht, steckt den nächsten ab, mäht und so weiter.

Fräsen für das Klima

Lünemann gestaltet schon seit Jahren solche Labyrinthe – 2018 war der WM-Pokal das Motiv. Der Kampf um das Klima liegt Landwirt Lünemann, der auch ein Hof-Café betreibt, besonders am Herzen: Sein Sohn David ist acht Monate alt. "2100 ist er 82. Da soll er noch in einer intakten Welt mit einer intakten Umwelt leben", sagte der 35-Jährige.

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