Prozesse : Jahrelange Haft wegen Drogenhandels auf Reiterhof gefordert

Das Gebäude des Landgericht am Demmlerplatz. /zb/dpa
Das Gebäude des Landgericht am Demmlerplatz. /zb/dpa

Im Prozess um Drogengeschäfte einer Reiterhof-Familie aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim hat die Staatsanwaltschaft wegen bandenmäßigen Drogenhandels sechs Jahre und drei Monate Haft für den Vater der Familie gefordert. Die Anklage sah es am Freitag vor dem Landgericht Schwerin als erwiesen an, dass der 54-Jährige zwischen 2013 und 2016 auf seinem Reiterhof Cannabis angebaut und mindestens 55 Kilogramm Marihuana an einen Zwischenhändler verkauft hat. Den daraus erzielten Erlös von knapp 248 000 Euro soll der Angeklagte zudem an die Staatskasse zahlen.

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15. November 2019, 13:17 Uhr

Für die 53-jährige Mutter und die 34-jährige Tochter beantragte die Staatsanwaltschaft jeweils zwei Jahre Haft auf Bewährung. Sie hätten sich der Beihilfe schuldig gemacht, indem sie Drogenpakete an den Zwischenhändler übergaben, Geld entgegennahmen und es zählten. Der Verteidiger des Vaters plädierte für eine Haftstrafe von fünf Jahren und neun Monaten, die Rechtsanwälte der beiden Frauen hofften auf Bewährungsstrafen von höchstens zwei Jahren.

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