Kriminalität : Nach Schüssen von Halle erhöhter Schutz für Synagogen in MV

Lorenz Caffier (CDU), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, gibt ein Pressestatement ab. /dpa
Lorenz Caffier (CDU), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, gibt ein Pressestatement ab. /dpa

Nach den tödlichen Schüssen von Halle hat am Mittwoch auch Mecklenburg-Vorpommern seine Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Wie Innenminister Lorenz Caffier (CDU) in Schwerin mitteilte, richten sich die erhöhten Schutzmaßnahmen insbesondere auf die jüdischen Einrichtungen im Land. Diese würden «durch die zuständigen Polizeiinspektionen bis auf weiteres intensiver bestreift», sagte Caffier. Die beiden jüdischen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern haben ihre zentralen Orte und Synagogen in Rostock und Schwerin.

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09. Oktober 2019, 17:30 Uhr

In Halle waren am Mittwoch zwei Menschen in der Nähe einer Synagoge erschossen worden. Die Hintergründe der Tat waren am späten Nachmittag noch unklar, die Täter auf der Flucht. Wie der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Halle, Max Privorozki, sagte, hatte ein schwer bewaffneter Mann die Synagoge direkt angegriffen. In der Synagoge habe die Gemeinde den höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur gefeiert.

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