Warnow : Brandschutz geht ins Geld

Für die Anschaffung des neuen LF 10 griff die Gemeinde Warnow tief in die Tasche. Aber es folgen weitere Ausgaben.
Für die Anschaffung des neuen LF 10 griff die Gemeinde Warnow tief in die Tasche. Aber es folgen weitere Ausgaben.

Die Anschaffung des neuen Löschfahrzeugs birgt Folgekosten.

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19. September 2019, 05:00 Uhr

Brandschutz geht ins Geld. Das bekommen die Gemeinden regelmäßig zu spüren. Zuletzt Warnow. Die Gemeinde nahm abzüglich der Fördermittel rund 235 000 Euro in die Hand, um der Warnower Wehr ein neues Löschfahrzeug zu beschaffen, das am Wochenende übergeben wurde. Aber die Anschaffung des LF 10 verursacht weitere Kosten.

Der Kamerad Phillip Wildermuth beispielsweise peilt den Führerschein an, der zum Führen des LF 10 nötig ist. Kostenpunkt: 3500 Euro. 1000 Euro steuert der Landkreis bei. Laut Bürgermeister Lutz Ritter gibt es in der Gemeinde über derartige Ausgaben aber keine Diskussion. Schließlich ist Brandschutz Pflicht der Gemeinde. Nächstes Jahr werden zwei weitere Kameraden aus Lübzin und Rosenow einen solchen Führerschein machen. Die Kameraden verpflichten sich damit gleichzeitig, drei Jahre lang in der Wehr zu bleiben. Andernfalls fallen anteilig Kosten an.

Nachdem Warnow das neue LF 10 erhielt, ging das alte Einsatzfahrzeug nach Lübzin. Das verursacht abermals Kosten. Um für Sicherheit zu sorgen, ist im Gerätehaus nun eine Abgasabsaug-Anlage nötig. Damit sollen die Dieseldämpfe abgesaugt werden. Vor allem die ausgestoßenen Feinpartikel seien gefährlich, sogar krebserregend, wie es in der Beschlussvorlage heißt. Lüften genüge nicht. Kosten für die Absauganlage: rund 4300 Euro.

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