Bützow : Dieses Jahr mehr Kraut als sonst

Kraut in Flüssen: Auch hier im Bützow-Güstrow-Kanal ist teilweise mehr Grün als Wasser zu sehen.
Kraut in Flüssen: Auch hier im Bützow-Güstrow-Kanal ist teilweise mehr Grün als Wasser zu sehen.

In den Flüssen der Region ist derzeit viel Grün zu sehen.

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19. September 2019, 05:00 Uhr

Im Hafenbecken von Bützow ist so viel Kraut, dass die Flottenparade dieses Jahr nach Brüel ausweicht, wie wir berichteten. Aber warum ist das so, warum ist es aktuell so krautig? Nachgefragt beim Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg, das für die Krautung zuständig ist.

Grundsätzlich werde zweimal im Jahr gekrautet, sagt Oliver Ohde, Dezernent für Staatlichen Gewässerbau und Gewässerunterhaltung. Und normalerweise starte die Krautung Juni/Juli. Es gehe mit der Nebel bei Güstrow los, weiter gehe es im Bützow-Güstrow-Kanal, in der Warnow in und bei Bützow und dann Richtung Rühn raus, bis nach Eickhof. Wenn Not besteht und das Kraut übermäßig viel ist, werde mit der Krautung eher gestartet, erklärt der Dezernent. Aber aus Naturschutzgründen sei Mitte Juli der optimale Zeitpunkt. „Und wenn wir fertig sind, startet die zweite Krautung wieder bei Güstrow.“

In diesem Jahr sei der Fall eingetreten, dass früher gekrautet wurde, auch in Bützow. „Dieses Jahr war alles einen Monat früher als geplant“, so Oliver Ohde. Trockenheit, Sonneneinstrahlung und weitere Einflüsse hätten das Krautwachstum begünstigt. Und dann sei das Kraut auch wieder schnell nachgewachsen. Zudem könnten die Krautungsboote nur eingesetzt werden, wenn ein gewisser Wasserstand herrscht. Niedriges Wasser wiederum begünstigt den Krautwuchs.

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