Bützow : Hundedreck sorgt für Verärgerung

Leider keine Seltenheit: Hundekot auf öffentlichen Wegen mitten in Bützow
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Leider keine Seltenheit: Hundekot auf öffentlichen Wegen mitten in Bützow

Bützower erbost über unsaubere Tierhalter und er wünscht sich mehr Kontrollen durch die Stadt

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13. Januar 2018, 15:00 Uhr

In der Stadt Bützow gibt es rund 540 gemeldete Hunde. Und damit mindestens genauso viele Hundehalter. Doch nicht alle kommen ihrer Verantwortung als Tierhalter nach. Das zumindest beklagt ein Bützower und wünscht sich mehr Kontrollen, auch wenn er weiß, dass das nicht leicht ist.

„Meine Frau und ich sind selbst stolze Hundebesitzer und lieben Tiere über alles“, schreibt der SVZ-Leser in einem Brief an unsere Redaktion. Nach seiner Auffassung nimmt das „Problem Hundehaufen“ in Bützow überhand. Die Stadt sei gegenwärtig „dermaßen mit Hundehaufen übersäht, dass man nirgends mehr ordentlich spazieren gehen kann“, erklärt der Bützower. Er nennt den gesamten Wall, „wo viele Tierhalter ihre Hunde ableinen und dann deren Geschäft erledigen lassen, ohne es wegzumachen“. Es gehe aber auch um das Kinoeck, die Gödenstraße und viele Teile der Innenstadt. „Überall muss man ausweichen, und wenn man ausgewichen ist, hat man die nächste Tretmine trotzdem erwischt“, schreibt der Hundehalter. Es gebe genug Behälter, wo Kotbeutel zur Verfügung stehen. Sie seien immer ausreichend befüllt.

Das unterstreicht Stadtsprecherin Katja Voß. Sie verweißt auf die 13 Hundekotbeutelspender und zehn Hundetoilettenstationen mit integrierten Beutelspendern, die im Stadtgebiet aufgestellt sind und regelmäßig entleert werden. Dadurch sei „die Verunreinigung der Straßen lobenswerterweise erheblich zurückgegangen“. Mit diesen Einrichtungen werde erfreulicherweise auch sehr sorgsam umgegangen.

Das alles ändere aber nichts an der Pflicht für den Hundebesitzer, „Verunreinigungen durch Hundekot ohne Aufforderung und ohne Verzögerung zu beseitigen“. Problematisch sei es jedoch, Hundehalter zur Verantwortung zu ziehen. Denn den Verursacher müsse man immer „auf frischer Tat“ stellen. „Es gab in der Vergangenheit vereinzelt Anzeigen über Hundekotverunreinigungen. Denen wurde entsprechend nachgegangen und Bußgeldverfahren eingeleitet beziehungsweise Bußgelder festgesetzt“, so Katja Voß. Von einer Häufung möchte die Stadt gegenwärtig aber nicht sprechen. Es seien jedenfalls keine Schwerpunkte bekannt. Hinweise nehmen aber die Mitarbeiter des Bürger- und Tourismusbüros oder des Ordnungsamtes gerne entgegen.




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