Grevesmühlen: Verkehrsgefährdung und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

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20. Januar 2020, 18:25 Uhr

Am 18. Januar wurde die Polizei in Grevesmühlen über einen Autofahrer informiert, der gegen 11:45 Uhr auf der B 104 in Richtung Grevesmühlen gefahren und zwischen Schmachthagen und dem Abzweig nach Gostorf von der Straße abgekommen sei. Das Fahrzeug, so der Hinweisgeber, wäre plötzlich über die Gegenfahrbahn auf die Bankette geraten und hätte dort einen Begrenzungspfahl umgefahren. Ein entgegenkommender Pkw habe einen Zusammenstoß nur durch starkes Bremsen und Ausweichen verhindern können.

Der Unfallfahrer sei folgend kurz ausgestiegen, habe sich den Schaden an seinem Pkw angeschaut und seinen Weg in augenscheinlich unsicherer Fahrweise fortgesetzt. Die Polizei in Grevesmühlen leitete sofort die Fahndung nach dem in Rede stehenden Auto ein und konnte den Fahrer bereits kurze Zeit später in Gägelow anhalten und kontrollieren. Dabei räumte der 60-Jährige ein, auf der Strecke vor Grevesmühlen viel Glück gehabt zu haben. Als Grund dafür, dort die Kontrolle über sein Kfz verloren zu haben, gab er an, einem Sekundenschlaf unterlegen zu sein.

Ein durchgeführter freiwilliger Test seines Atemalkohols verlief negativ. Da ein anschließender Drogenvortest allerdings positiv auf Opiate reagierte, ordneten die Polizisten eine Blutprobe an und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verkehrsgefährdung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein.

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