Insel Poel: Wasserschutzpolizei fischt Urne aus Hafen

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01. November 2019, 20:36 Uhr

Eine Urne von einer Seebestattung haben Wasserschutzpolizisten aus dem Hafenbecken von Timmendorf auf der Insel Poel gefischt. Vermutlich sei die Urne nicht wie geplant nach der Seebestattung auf den Meeresboden gesunken, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Wismar am Freitag. Die Sache sei der Kriminalpolizei übergeben worden. Vor Poel befindet sich ein Seegebiet, das für Seebestattungen ausgewiesen ist.

Die Landtagsabgeordnete Christel Weißig (fraktionslos) forderte in dem Zusammenhang die Einführung einer Meisterpflicht zur Wahrung der Qualität im Bestattergewerbe. Immer wieder gebe es Fehlverhalten von Bestattern, sagte sie. Aktuell trägt eine vom Landtag eingesetzte Expertenkommission Vorschläge zur Verbesserung des Bestattungsgesetzes in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Zuvor hatten Medien über die angespülte Urne berichtet.

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