Wochenendinterview : Andrea Kühn: „Ich bin unglaublich gern am Meer“

Der Leuchtturm in Rot-Weiß ist da Symbol des Projektes, das Andrea Kühn leitet.
Der Leuchtturm in Rot-Weiß ist da Symbol des Projektes, das Andrea Kühn leitet.

20 Fragen an Andrea Kühn – eine angeratene Luftveränderung brachte sie in den Norden. In Güstrow leitet sie das Projekt „Der Leuchtturm“.

prignitzer.de von
09. Februar 2019, 16:00 Uhr

Als Andrea Kühn nach einer Lungenentzündung Luftveränderung brauchte, hörte sie vom Projekt „Der Leuchtturm“ der Landeskirchlichen Gemeinschaft. Und so machte sie sich 2011 auf den Weg nach Güstrow und leitet seither das Projekt. SVZ-Redakteurin Regina Mai stellte ihr unsere 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Ich bin unglaublich gern am Meer.

Wenn Sie morgen Bürgermeisterin wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
Wenn ich so ehrlich sein darf: Ich wohne in Mühl Rosin und weiß fast nichts über diesen kleinen Ort, weil ich viel zu sehr nach Güstrow orientiert lebe. Insofern müsste ich mich als Bürgermeisterin gut einarbeiten, bevor ich wahrscheinlich Fahrbahnschwellen auf der Bölkower Chaussee in Auftrag geben würde – zur Verkehrsberuhigung.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Tatsächlich zumeist im „Leuchtturm“ auf dem Distelberg.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Teenager habe ich zusammen mit meinem großen Bruder Prospekte ausgetragen und so das Taschengeld aufgebessert.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für die „Bravo“ und beim wöchentlichen Pizzaessen mit der Clique.

Was würden Sie gerne können?
Schön Singen und Gitarre spielen.

Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Als meine dreijährige Nichte mir, auf der Toilette sitzend, von glitzernden Einhornpupsen erzählte.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Spontan würde ich von mir selbst behaupten, dass ich selten unvernünftig handle, stattdessen aber für viele Peinlichkeiten zu haben bin. So war ich z.B. erst Anfang Februar mit Dracula-Zähnen und als Fledermaus verkleidet unterwegs.

Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Der Mensch, der mein Leben von Grund auf verändert hat und mir seit über 20 Jahren auf einzigartige Weise zum Helden, Vorbild und Freund wurde, ist Jesus Christus. Ich weiß, dass dies für viele unglaublich klingt, doch für mich ist ER es.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese nur selten, aber ich liebe Hörbücher und bin ein großer Fan der echten und einzig wahren „Die Drei ???“.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Zurzeit schaue ich total gern die Serie „Agatha Christies Poirot“ mit David Suchet.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Auf einer Karnevalsfeier!

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Gerne Angela Merkel, um einmal hinter die Kulissen zu schauen. Aber zu einem Kaffee mit Martin Luther würde ich auch nicht Nein sagen.

Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Bei mir wäre es wohl die italienische Küche: Aufbackpizza oder einfach schnell ein paar Nudeln, weil ich nicht gut kochen kann. Auch deshalb kocht bei uns zu Haus meist mein Mann. (Danke dafür!)

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
An unserer Hochzeit hat ein Leuchtturm-Teen für meinen Mann und mich „Flash mich“ von Mark Forster gesungen. Das war echt ein wunderschöner und unvergesslicher Moment.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Es war ein „Alf-Kuscheltier“ zu Weihnachten von meiner Mama.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Einmal mit dem Wohnmobil durch Norwegen reisen, mit viel Zeit und Ruhe bis zum Nordkap und wieder zurück.

Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentnerin?

Ich träume von kleinen Auszeiten in Spanien, davon nur noch das zu tun, wozu ich Lust habe und mich trotzdem immer noch in der Gemeinde einbringen und mich so für Gott und Menschen einsetzen zu können.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Ich denke an André Nehls. Er ist in Güstrow verwurzelt, als Bauunternehmer bekannt und ein seltenes Exemplar in Sachen Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit.











 

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