Geschwisterkind-Regel: Umsetzung bis März

prignitzer.de von
04. Februar 2019, 07:30 Uhr

Fortschritte bei der Umsetzung der neuen Geschwisterregelung, die seit Anfang des Jahres gilt: Für rund 1070 Kinder seien im Landkreis 326 000 Euro an die Träger der Kindertagesstätten und Tagespflegepersonen ausgezahlt worden, informierte Petra Russow diese Woche im Jugendhilfeausschuss.

Die Sozialamtsleiterin des Landkreises räumte ein, dass damit die Beitragsfreiheit für Geschwisterkinder noch nicht vollständig umgesetzt sei. Als Grund dafür benennt Russow eine umfangreiche Datenerhebung und -auswertung. Dabei sei der Landkreis auf die Mithilfe der Eltern und Kitaträger angewiesen. Bei 156 Kitas im Landkreis läge der Rücklauf bei 92 Prozent. Die Daten aus 13 Kitas würden noch ausstehen. Von den 96 Tagespflegepersonen hätten bisher 69 alle notwendigen Daten zur Verfügung gestellt.

„Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, betont die Amtsleiterin und hofft, den Kraftakt bis März abschließen zu können. Eltern, die bis dahin Beiträge entgegen der neuen Regelung zahlen mussten, sollen diese über die Träger zurückerstattet bekommen. Die Kosten übernehme das Land zu 100 Prozent.

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