Hotspot an Kongresshalle?

Güstrow will sich um „WiFi4EU“-Gutschein bewerben

prignitzer.de von
14. Januar 2019, 10:36 Uhr

Ein Internetzugang in öffentlichen Gebäuden und auf Plätzen – schnell und kostenlos. Wer würde da nicht zugreifen. 2018 startete die Initiative „WiFi4EU“ der EU-Kommission. Jetzt will auch Güstrow dabei sein und sich um einen „WiFi4EU“-Gutschein bewerben. Der Hotspot soll an der Sport- und Kongresshalle eingerichtet werden. Die Initiative der Güstrower Stadtverwaltung durchläuft jetzt die Ausschüsse der Stadtvertretung, bevor die Stadtvertretung im Februar beschließt. Beim nächstmöglichen Förderaufruf der EU will Güstrow sich bewerben. Der Gutschein würde sich auf 15 000 Euro belaufen.

Die Initiative der Europäischen Union ist mit einem Budget von 120 Millionen Euro bis 2020 ausgestattet. Zunächst geht es um die Installation modernster WLan-Technologie in den Zentren des öffentlichen Lebens. „WiFi4EU“ soll möglichst breitflächig ausgerollt werden, so dass Einwohner und Besucher von Tausenden Gemeinden (mindestens 6000 bis 2020) in der ganzen Europäischen Union in den Genuss leistungsfähiger Internetanschlüsse kommen. An der Initiative können sich öffentliche Stellen beteiligen. „WiFi4EU“ übernimmt die Kosten für Ausrüstung und Installation (Internet-Zugangspunkte), die öffentliche Stelle zahlt die Netzanbindung (Internetabonnement) sowie die Instandhaltung der Anlagen für mindestens drei Jahre.

Mit dem Thema beschäftigt sich der Kulturausschuss auf seiner Sitzung morgen ab 17.30 Uhr im Jugendklub „Ale Molkerei“ an der Ulrichstraße.

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