SVZ-Wochenend-Interview : Leidenschaft fürs Turnen

Der Sport auf dem Schwebebalken und mit weiteren Turngeräten ist Ute Schullers Welt.
Foto:
Der Sport auf dem Schwebebalken und mit weiteren Turngeräten ist Ute Schullers Welt.

20 Fragen an Ute Schuller, Organisatorin der Turnwettkämpfe bei den alljährlichen Kreis-Kinder- und Jugendsportspielen.

prignitzer.de von
13. Januar 2018, 12:00 Uhr

In Güstrow 1965 geboren, wuchs Ute Schuller in der Barlachstadt auch auf.
Sie besuchte die Kerstingschule und das heutige John-Brinckman-Gymnasium. Schon früh legten ihr die Eltern – Mutter Hanna Büchner gilt als eine Güstrower Turn-Ikone, Vater Horst spielte Handball – den Sport in die Wiege. So war Ute Schuller in jungen Jahren Bezirksmeisterin im Radsport. Ihre besondere Leidenschaft galt und gilt aber dem Gerätturnen. Als Aktive sammelte sie selbst Medaillen bei Kreis- und Bezirksspartakiaden, als Übungsleiterin beim SV Einheit organisierte sie von Anbeginn – Anfangs mit ihrer Mutter – die Turnwettkämpfe bei den Kreis-Kinder- und Jugendsportspielen in Güstrow. „Schnell war klar, dass ich den Sport und die Arbeit mit den Kindern auch beruflich verbinden möchte“, erklärt die Sportlehrerin. Nach dem Lehrerstudium in Rostock kehrte sie nach Güstrow zurück, wo sie an der Thomas-Müntzer-Schule arbeitet. Als Natur- und Tierfreunde zog die Familie mit drei Söhnen vor ein paar Jahren aufs Land.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Schuller: Ich sitze gern auf unserer Terrasse und genieße den Blick auf die Natur. Noch schöner wird es, wenn unsere Familie dabei ist, unsere Kinder und unsere Eltern.
Wenn Sie morgen Bürgermeisterin wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
Bürgermeister stehen immer vor einem Berg Problemen und vieles ist dringend. Ich würde es schön finden, wenn man den Bau eines Fahrradweges von Mühlengeez zur Anschlussstelle Bülow weiter ankurbeln könnte.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Definitiv auf Sportplätzen oder in Turnhallen.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Im Küchenmöbelbetrieb und dann regelmäßig im Sommer als Rettungsschwimmer im „Filter“.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für mein erstes zusammengespartes erarbeitetes Geld habe ich mir eine Nähmaschine gekauft, auch wenn meine Nähkünste nicht die besten waren.
Was würden Sie gerne können?
Gern würde ich meine Englischkenntnisse verbessern können und auch die spanische Sprache beherrschen.
Was stört Sie an anderen?
Was gar nicht geht ist Unehrlichkeit. Ich denke, man kann über vieles sprechen und auch bei Problemen früher oder später eine Lösung finden, aber Unehrlichkeit ist ein Vertrauensbruch.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Zur Weihnachtszeit haben wir in der Familie viel Karten und Würfeln gespielt. Da geht es immer hoch her und kein Auge bleibt trocken.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Da die Feiertage gerade vorbei sind, liegt es auf der Hand – unvernünftig gegessen. Aber ehrlich, es tat auch gut.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Es sind meine vielen ehrenamtlichen ,,stillen Helden“, die mit viel Liebe und Engagement das Leben anderer bereichern oder verschönern.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Die Menschenleserin“ von Jeffery Deaver. Ich liebe Thriller mit einer spannenden Kriminalgeschichte, etwas Forensik und Psychologie.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Meisten läuft bei uns Sport. Wenn Zeit dafür ist, sehe ich auch gern mal „Hawaii 5-0“ oder „Big Bang Theorie“.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Selbstverständlich bei einem Fußballspiel.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Oh ja, gern all diejenigen, die unsere Bildungspolitik bestimmen.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Wenn ich selbst koche deutsche Küche, aber die anderen sind auch sehr lecker.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Ich habe kein Lieblingslied. Eher verbinde ich Lieder mit erlebten Zeiten und vielen schönen Erinnerungen, für die ich dankbar bin.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das sind ganz klar unsere drei Söhne.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Sehr gern möchte ich noch viele andere Kulturen und Lebensweisen auf der Welt kennenlernen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentnerin?
So genau habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Vielleicht habe ich dann Zeit, meine Sprachen aufzubessern oder meinen Traum zu erfüllen. Auf alle Fälle möchte ich viel Zeit für meine Familie haben.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Stellvertretend für meine schon genannten „stillen Helden“ würde ich gern Anke und Alis Puschik empfehlen. Sie haben jahrzehntelang mit viel Herzblut Tolles im Bereich des Kinder- und Jugendsports geleistet. Auch heute noch stehen sie ihren ,,Ehemaligen“ gern als Ansprechpartner und Motivator zur Seite.





zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen