Güstrow : NGG fordert Arbeitgeber

prignitzer.de von
05. Februar 2019, 05:00 Uhr

Eine existenzsichernde Grundsicherung für Rentner ist seit dem Vorstoß von Bundesarbeitsminister Heil in aller Munde. Tatsächlich droht dem Landkreis Rostock Altersarmut – in einem größeren Ausmaß als bislang angenommen. Das jedenfalls befürchtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Rund 22 000 Arbeitnehmer im Landkreis würden – so, wie sie heute arbeiten – nur eine Rente unterhalb der staatlichen Grundsicherung bekommen. Und das, wenn sie nach 45 Berufsjahren in den Ruhestand gingen. Das sind 30 Prozent aller Beschäftigten im Kreis. Neben der Politik sieht die NGG zugleich die Arbeitgeber in der Pflicht. „Klar ist, dass aus Mini-Löhnen keine Spitzen-Renten werden“, betont Jörg Dahms, NGG-Geschäftsführer in MV. Eine gute tarifliche Altersvorsorge könne zwar dabei helfen, dass im Alter etwas mehr übrig bliebe. „Aber Zusatzrenten sind nicht dafür da, ein immer geringeres Rentenniveau der gesetzlichen Rentenversicherung auszugleichen“, so Dahms.

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