Ludwigslust: Zugreise endet mit Körperverletzung

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08. Januar 2020, 10:14 Uhr

Durch die Deutsche Bahn AG wurde am 07.01.2019 der Bundespolizeiinspektion Rostock bekannt, dass es im ICE 504 auf der Fahrt von Berlin nach Hamburg kurz vor dem Bahnhof Ludwigslust zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen sei. Nach Eintreffen am Ereignisort stellten die Beamten des Bundespolizeireviers Schwerin folgenden Sachverhalt fest: Ein 34-jähriger Pole reiste mit seiner 22-jährigen Lebensgefährtin von Berlin nach Hamburg ohne im Besitz gültiger Fahrausweise zu sein. Beide waren stark alkoholisiert. Im Verlauf der Reise kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Personen, die mit einem Schlag mit der flachen Hand ins Gesicht der 22-jährigen Polin endete und starke Blutungen auslöste. Zur ambulanten Versorgung musste die Frau ins Krankenhaus gebracht werden. Jetzt ermittelt die Bundespolizei wegen Körperverletzung und des Erschleichens von Leistungen gegen die beteiligten Personen.

Darüber hinaus konnte ermittelt werden, dass gegen einen mitreisenden polnischen Landsmann, der sich als Zeuge zu erkennen gab und welcher ebenfalls stark alkoholisiert war, eine Fahndungsnotierung zur Aufenthaltsermittlung durch die Staatsanwaltschaft Berlin bestand. Auch dieser war ohne gültigen Fahrausweis unterwegs, so dass nunmehr noch wegen des Erschleichens von Leistungen gegen ihn durch die Bundespolizei ermittelt wird.

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