Rüterberg : Schild erinnert an Dorfrepublik

Wappen und Farben der Region vereinen sich im Schild, das an die Dorfrepublik Rüterberg erinnert.
Wappen und Farben der Region vereinen sich im Schild, das an die Dorfrepublik Rüterberg erinnert.

Rüterberg erhält Förderung aus dem Fonds „Denkzeichen 1989“

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27. Dezember 2019, 05:00 Uhr

Es steht wieder. Als ein Zeichen eines besonderen, eines historischen Ereignisses vor nunmehr 30 Jahren. Das Schild, das an die Dorfrepublik Rüterberg erinnert. Damals – am 8. November 1989 – hielten es die Rüterberger nicht für möglich, dass nur einen Tag später die Mauer fallen würde. Deshalb riefen sie Tags zuvor die Dorfrepublik Rüterberg aus. Das wurde vor Kurzem erst groß gefeiert (wir berichteten). In den Farben der Region steht das Schild nun am Ortseingang des Dorfes. „Wasser, Wald und Acker – dafür stehen die Farben“, erklärt Meinhard Schmechel, Rüterberger Ortschronist. „Das Gelb symbolisiert die Griese Gegend“, wirft Ehefrau Gisela hinterher. Nicht nur die beiden sind stolz, dass es wieder ein Schild gibt, das an die Dorfrepublik erinnert.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hatte Fördermittel ausgelobt – bis zu 1989 Euro gab es aus dem Fonds „Denkzeichen 1989“ der Landeszentrale für politische Bildung MV. Auch Rüterberg wollte etwas machen. An die Dorfrepublik erinnern. Ehepaar Schmechel bereitet alles vor, der Antrag geht durch. Designer nehmen die Arbeit auf, Amtsvorsteher Burkhard Thees kann zum 30. Jahrestag im November dieses Jahres dann das Schild überreichen.

Jetzt steht ein weiteres Vorhaben an: Im kommenden Jahr soll die ehemalige Dorfgaststätte saniert werden. „Es soll für unseren Verein wieder das Traditionshaus werden“, sagt Meinhard Schmechel. Seit vielen Jahren setzt er sich dafür ein. Im Obergeschoss befindet sich schließlich auch das Museum, das an die wechselvolle Geschichte Rüterbergs erinnert. Ein Kleinod der Historie.

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