Grabow : Schützenpark wieder ein wenig origineller

Besichtigung im Schützenpark mit seiner mächtigen Eiche gleich vorne an: Bürgermeister Stefan Sternberg, Stadtrat Wolfgang Kann, Bauhofleiter Bernd Rüsch (verdeckt) und Stadtförster Markus Rohst (v.r.n.l.).uwe köhnke
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Besichtigung im Schützenpark mit seiner mächtigen Eiche gleich vorne an: Bürgermeister Stefan Sternberg, Stadtrat Wolfgang Kann, Bauhofleiter Bernd Rüsch (verdeckt) und Stadtförster Markus Rohst (v.r.n.l.).uwe köhnke

Ein Park ist das Areal lange nicht mehr. Inzwischen gilt es offiziell als Wald. Doch die Stadt Grabow hat mit dem ehemaligen Schützenhaus einiges vor. Da darf der Park nicht hintenan stehen, soll origineller werden.

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09. Oktober 2013, 11:54 Uhr

grabow | Senator Boldemann, Dr. med. Klooss und Lokheizer Kümmel hätten wohl ihre Freude daran. Die Drei waren es, die den Grabower Schützenpark zwischen 1823 und 1860 angelegt haben. So ist es auf einem immer noch gepflegten Gedenkstein zu lesen.

Ein Park ist das Areal aber schon lange nicht mehr. Inzwischen gilt es offiziell als Wald. Doch die Stadt Grabow hat bekanntlich mit dem ehemaligen Schützenhaus einiges vor. Da darf der Park natürlich nicht hintenan stehen. Darum soll er wieder ein wenig origineller, sprich ursprünglicher werden.

Es gibt hier viele Kastanien, Buchen und Eichen. "Im Winterhalbjahr, wenn das Laub gefallen ist, so der Plan, soll das ganze Gelände des Schützenparks einmal durchgeforstet werden", erklärt Stadtförster Markus Rohst bei einem Vor-Ort-Termin mit der SVZ am Dienstag. Solitärbäume werden wieder frei gestellt, darüber hinaus so genannte Sichtachsen geschaffen. So werden ein paar Tannen gefällt, deren Zweige für das Abdecken auf dem Friedhof Verwendung finden. Ein Teil bekommt der Bauhof, ein anderer Teil wird einer Gärtnerei zur Verfügung gestellt - die Stadt wird so damit auch Einnahmen erzielen.

Um das Schützenhaus herum soll Wildwuchs verschwinden. "Wir wollen hier und da für die Grabower Bevölkerung Bänke aufstellen und die Wege so wieder herrichten, dass sie für Spaziergänger zugänglich sind", so der Stadtförster weiter.

"Stadtvertretung und -verwaltung haben beschlossen, dass wir den Schützenpark wieder in Richtung seiner ursprünglichen Form als Park herrichten wollen, einschließlich Rasenflächen und Sichtachsen", sagt Bürgermeister Stefan Sternberg. "Es gibt hier verschiedene Strukturen - wie die Kastanienallee, Schmuckbäume, zum Beispiel Tulpenbaum und eine große Zypresse, die hier im Park schon seit 1849 zu finden waren", so der Verwaltungschef weiter. Darüber hinaus gibt es aber auch Gehölze, die erst später gepflanzt wurden und eigentlich nicht hinein gehören, die werden heraus gesägt. "Das wird erstmal ungewohnt für die Grabower sein", sieht Sternberg voraus.

Bei der Umgestaltung des Parks richten sich die Grabower nach einem alten Plan, der die Ursprünge zeigt. Stadtforst, städtischer Bauhof und Ordnungsamt wirken in enger Abstimmung zusammen.

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