Dömitz : Start ins neue Jahr mit drei Einsätzen

In Rüterberg wurden die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr zu einem Schwelbrand in einem Einfamilienhaus gerufen.
In Rüterberg wurden die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr zu einem Schwelbrand in einem Einfamilienhaus gerufen.

Freiwillige Feuerwehren aus dem Amt Dömitz-Malliß mussten an drei Tagen ausrücken

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07. Januar 2020, 17:03 Uhr

Das neue Jahr hatte gerade erst begonnen, da wurden die Kameraden der Dömitzer Feuerwehr bereits zu ihrem ersten Einsatz gerufen. In der Neujahrsnacht gerieten kurz nach Mitternacht Hackschnitzel eines frisch angelegten Beetes in Dömitz aufgrund einer Feuerwerksbatterie in Brand. Das Feuer in der Roggenfelder Straße konnte schnell gelöscht werden, die Kameraden aus Dömitz und Klein Schmölen kehrten zu ihrer Silvesterfeier zurück.

Doch schon am nächsten Tag alarmierte der Pieper der Kameraden erneut. „Unklare Rauchentwicklung“ war auf dem Funkmelder zu lesen. In Rüterberg war es gegen 20.30 Uhr infolge eines Schwelbrandes in einem Einfamilienhaus zu einer unklaren Rauchentwicklung gekommen. Bereits auf dem Weg zum Einsatzort rüsteten sich zwei Trupps mit Atemschutzgeräten aus. Vor Ort stellten die Kameraden aus Dömitz, Heidhof, Rüterberg, Heiddorf und Malliß im gesamten Haus eine leichte Verrauchung fest, dessen Ursache zunächst unklar war. Nach dem Öffnen einer Wandverkleidung in der Nähe des Schornsteines konnte der Brandherd lokalisiert und erfolgreich bekämpft werden. Anschließend kam die Wärmebildkamera der Feuerwehr Malliß zum Einsatz, um weitere Brandherde ausschließen zu können. Nach etwa zwei Stunden war der zweite Einsatz beendet.

Doch damit noch nicht genug. Am dritten Tag des neuen Jahres folgte prompt der dritte Einsatz. An diesem Morgen hatte die Brandmeldeanlage eines holzverarbeitenden Betriebes ausgelöst. „Ein alter Bekannter“ für die Feuerwehren Dömitz und Klein Schmölen. Die Kameraden kontrollierten die Anlage und die Hallen, konnten jedoch nichts feststellen. Die Anlage wurde zurückgesetzt und die Firma konnte an den Verantwortlichen übergeben werden. Ein aufregender Start in das neue Jahr für die Kameraden der freiwilligen Wehren, der jedoch in allen drei Fällen glimpflich ausging.

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