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Parchim : Aufwärmen für Rennen am Wockersee

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Zweites Drachenbootrennen in Parchim. Einheimischer Verein Hartcorallen erhielt Lob für die Organisation.

Großes Lob heimsten die Parchimer „Hartcorallen“ am vergangenen Samstag als Veranstalter für ihre Ausrichtung des 2. Drachenbootfestivals auf dem heimischen Wockersee ein. „Die Organisation war nahezu professionell“, lobte Nicole von den „Störtalfeierlingen“. Besonders beeindruckt war die Banzkower Paddlerin von der hochwertigen Zeitmessung, die auf die tausendstel Sekunde genau den Verlauf sämtlicher Wettrennen dokumentierte. „Da war kein Irrtum möglich.“ Außerdem gefiel ihr das großzügige Ambiente auf dem weitläufigen Schwimmbadgelände. „Von jedem Standort aus ließen sich die Rennen komplett verfolgen.“ Es sei deshalb nicht auszuschließen, dass diese Veranstaltung künftig viele Zuschauer gewinnen könne.

Insgesamt nahmen sieben Vereine an der Regatta teil. Außer den „Störtalfeierlingen“ und den „Hartcorallen“ gingen aus Schwerin die „Wikinger“ und die „Flying Turtles“, aus Dobbertin die „Drachenköpp“ sowie aus Parchim die Firmenteams „Rohrlöwen“ (Firma Jochmann) und „Red Buttons“ (DBL) an den Start.

Die Sieger wurden auf der 200-Meter-Strecke durch vier Wettläufe gegen jeweils einen Gegner auf Zeit ermittelt. Hierbei wussten der Vorjahressieger „Störtalfeierlinge“ gleich im ersten Lauf gegen die „Red Buttons“ ungemein zu beeindrucken, als sie als erstes und einziges Team mit einer Zeit unter 50 Sekunden den Maßstab für ihre Konkurrenten setzten. Letztlich war nach ihnen vier Wertungsläufen mit einer Gesamtzeit von 3:23.034 Minuten der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen. Dafür heimsten die Banzkower erneut den Wanderpokal von Parchims Bürgermeister Dirk Flörke ein. Wenn sie den Pokal im nächsten Jahr erneut erringen, geht er endgültig in ihren Besitz über.

Zweiter aus der Flotte der Regattateilnehmer wurden die „Flying Turtles“ (Schwerin), die mit einer Gesamtzeit von 3:30.192 Minuten mehr als sieben Sekunden unter der des Siegers lagen. Die Schweriner „Wikinger“ landeten mit 3:31.556 Minuten auf dem dritten Rang. Denkbar knapp ging es zwischen den „Dobbertiner Drachenköpp“ als Vierte und den „Hartcorallen“ aus. Letztlich lagen zwischen ihren Gesamtzeiten nur etwas mehr als sechs Zehntel Sekunden. Achtbar schlugen sich auch die Jochmänner „Rohrlöwen“ (3:46.521 Minuten) und die DBL-„Red Buttons“ (3:48.358), die ihren Trainingsaufwand neben der regulären Arbeitszeit organisieren müssen und dafür anerkennenden Beifall ihrer Konkurrenten einheimsten.
Sämtliche Teams stellten in Aussicht, im nächsten Jahr bei der 3. Auflage des Parchimer Drachenbootfestivals erneut auf dem Wockersee dabei sein zu wollen. „Vielleicht können wir dann sogar mit zehn oder 15 Teams rechnen“, zeigte sich Nicole zuversichtlich.

Die Organisatoren wurden durch fünf Sponsoren unterstützt. Bei der Versorgung mit Speisen und Getränken wirkte das Parchimer Brauhaus mit, das für alle Teams außerdem eine hauseigene Magnum-Flasche „Postbuedel“-Bier spendierte. Außerdem engagierten sich 35 angehende Abiturienten des Friedrich-Franz-Gymnasiums als Parkordner, Kuchenverkäufer, Helfer beim Ein- oder Ausstieg der Paddler und am Start. Sie waren über ihre Chemie-Lehrerin Jenny Busse als Paddlerin bei den „Hartcorallen“ mit dem Drachenbootfestival in Kontakt geraten und hatten sich die Chance gesichert, ihre Kasse für die Abiturfeier 2018 kräftig aufzubessern. Für die Sicherheit bei dieser Veranstaltung sorgten die Sicherungshelfer, Rettungsschwimmer und Ersthelfer der Parchimer Feuerwehr und vom DRK.

Horst Kamke



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