Was kreucht und fleucht denn da? : Das Chamäleon unter den Spinnen

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02. August 2019, 05:00 Uhr

In unserer kleinen Serie tauchen wir in die Welt der Insekten vor unserer Haustür ein. Sie hat zwei kräftige und lange Vorderbein-Paare und ähnelt dadurch eher einer Krabbe als einer Spinne. So bekam sie auch ihren Namen: Krabbenspinne. Ein Spinnennetz such man vergeblich bei dieser Art. Die Misumena vatia, so der wissenschaftliche Name der veränderlichen Krabbenspinne, jagt ihre Beute direkt von der Blüte aus, auf der sie Quartier bezogen hat. Das kann zum Beispiel vor der Haustür im eigenen Garten sein. Ausgewachsene Weibchen sind in der Lage, sich zu tarnen. Sie passen die Körperfarbe der Blüte an und sind damit für potenzielle Beute unsichtbar. Auf der Speisekarte der ca. einen Zentimeter kleinen Spinnen stehen so ziemlich alle blütenbesuchenden Insekten. Auch Bienen, Wespen, Schmetterlinge und kleine Käfer, die bedeutend größer sind. Blitzschnell packt sie mit ihren „Krabbenbeinen“ zu, injiziert Gift und lässt es sich schmecken.

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