Senioren schwingen die Schläger : Donnerstags zur „Schmetterkelle“

Sport hält fit und schafft Geselligkeit, da sind sich die Mitglieder der „Schmetterkelle“ einig.
Sport hält fit und schafft Geselligkeit, da sind sich die Mitglieder der „Schmetterkelle“ einig.

Menschen zwischen 62 und 80 spielen in der DRK-Begegnungsstätte regelmäßig Tischtennis

prignitzer.de von
11. Juli 2018, 05:00 Uhr

Der Donnerstagnachmittag gehört in der DRK-Begegnungsstätte den aktiven Tischtennisspielern. Zwischen 12 und 18 Uhr treffen sich dann die Mitglieder der Tischtennisgruppe „Schmetterkelle“.

Die Initiative zur Gründung dieser sportlichen Seniorentruppe hatte im Jahr 2011 der stellvertretende DRK-Geschäftsführer Hartmut Watschke. „Ich wollte ein zusätzliches Angebot ins Haus holen. Die sportliche Komponente fehlte noch“, erinnert er sich.Und so startete Watsche damals einen Aufruf in der Zeitung. „Zu Beginn waren wir zwischen 12 und 14 Leute“, sagt Helga Zuza, die die Fäden in der Hand hält. „Jetzt sind wir 15 Aktive.“

Die älteste ist mit 80 Jahren Christa Conrad, „die aber heute nicht da ist“. Burghard Ott ist mit 62 Jahren der Jüngste der Truppe.

„Für mich ist der Donnerstag der schönste Tag“, sagt Helga Zuza. „Da komme ich aus dem Alltagstrott raus.“ Das sehen hier alle so. Auch Christel Richter meint, dass ihr der Donnerstag wichtig sei. „Da achte ich sogar drauf, dass ich keine Arzttermine bekomme“, meint sie lachend. „Der Donnerstag ist Freizeittag in der Familie.“ Ihr Mann wisse, dass man sich an diesem Tag nur am Vormittag und am späten Abend sehe. Denn wenn sie von den „Schmetterkellen“ nach Hause kommt, geht er zum Schützenverein.

Natürlich wird nicht nur Tischtennis gespielt. „Schließlich haben wir ja nur drei Platten“, sagt Christel Richter. „Wir sitzen auch in gemütlicher Runde, trinken Kaffee, essen Kuchen und quatschen.“ Es geht schon sehr familiär zu bei den Treffen der „Schmetterkelle“, da sind sich alle einig. Keiner will den Donnerstag missen.

Wolfgang Weidenmüller nutzt täglich die Angebote der Tagespflege. Dazu gehört das Tischtennisspielen am Donnerstag. Sein Rollstuhl ist da kein Handicap.

Und wenn die Tischtennisspieler raus sind, sorgen Michael Grothe und sein Team dafür, dass die Tischtennisplatten wieder abgebaut werden, um sie eine Woche später wieder für die „Schmetterkelle“ aufzubauen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen