Bundesfreiwilligendienst in Rühstädt : Ein Weltenbummler auf Durchreise

svz+ Logo
Die Arbeit an der frischen Luft gefällt Michael Sedlmeier gut, das mache den Kopf frei.

Die Arbeit an der frischen Luft gefällt Michael Sedlmeier gut, das mache den Kopf frei.

Michael Sedlmeier zieht für seinen Bundesfreiwilligendienst beim Biosphärenreservat von Bayern nach Rühstadt

Exklusiv für
SVZ+ Nutzer
svz+ Logo

Avatar_prignitzer von
23. März 2020, 22:00 Uhr

Mit schnellen Schlägen befreit Michael Sedlmeier den Stamm von den Trieben, wirft das Gestrüpp für die Benjeshecken auf einen Haufen und sägt die dicken Äste der Kopfweide in zwei Meter lange Stücke. Sie ...

tMi cnhellsne äSlcheng rbeifte Mehcail Srildmeee dne tammS onv end ,inerebT iwrtf dsa Gtüppesr für ide eBshjeenncek ufa ienne uafneH dnu gäts die cdkeni tsÄe dre Kipedewof in ziew rMeet lneag et.ckSü eSi rewned sal tSteznnesag weirde .afnlpeegtzni cMeihla Sliemdree tis cnoh wtsae ,änlgiugbu ob sei casnnehaw – ßsa edr 4eh-iJgä2r hcod vro eKumrz nohc ni eiren an,Bk sttta cihs tim iweefnKopd zu häetb.ngefics cIh„ ibn ttpmoekl “er,teefbsmidg astg er imt ismnee kanemtanr cabreysihn ialDtk.e etiS Neeorbmv artlobives ilechaM diSemelre eeinsn ilfnsidBieedltusewinenrg ebmi epneresihBtavärsro adsufalcFtsshln elEb in hRtäsd.üt

c„Ih awr mit mde tSumudi rietfg nud olwtle aetsw chae,mn“ hätzrle lMceahi derel.emiS Dier earhJ agnl tateh re efatrssnitesisachfcnsWtwh ni üerngNrb rdsti,eut urzvo in erein ankB erngtle dun eni Jrah alng sal rvtidnabrPtueeenrka .birgeaetet reD entsäch tShrtci: rüZcku in dei Bank  roed sla rienTae aenn.nagf Dcho dre uegjn nnMa echömt mtlarse raus uas erd Fahce,brnanizn auch nwne re ztuetzl für eein kwUmanbtel eabriegtte the.at

Der„ elinfBeswlinudtdsgriieen ist eeni gteu O,opint mu hmic “osiaeurrnezbup, asgt .er tiserBe uz nSdeztnituiee ttahe er ichs :inetargge nI iedhnarcnleG dnu iRäneumn ni cpkseeozjTinrttuehr frü neHud nud le,sE zwei neMato in uilenbomK in irene rnsatdgäteKstteie, ow er ned Kdirnne gslEhicn athiebcrbe dun ulügeAsf ni ranNoksaliapt ianirtsre.eog

Frü den iswnBnlidieefdnteugelrsi lätfl eisne alhW ltehiztcl afu dRt hüs.ät Hre„i bhea ihc ieen teknutfrnU e“,idba ätrerkl er. Im Ehdresocsgs sed smrnstBuhrzuecee tah re nie Zrmmei. eEnni kzerur Ai.tgrewseb eneSi uaAebfng kann re hisc stslbe elnetie:in aml reßd,aun alm mi rB.üo „cIh bin rehe d,nmjae erd incht grutse,ah wenn es aklt s,t“i sgat red J2ärhei4g-. i„Hre mtuses ich ein sishcben erbü menein geienen haetSctn pr.n“gsien

Mmntneao panlt er tim erd zieentw itniwnelineegenetusliBisd fedresnld einen neuen arFadpatk.rzrlaph niE saetl riaenadhfrrdK tha er raüdf draege sritrat.eeru weeilandcrshHk ischeGck ibgrnt der egjnu nnMa nvo ieensm zttenle nbeoejbN mt,i ebi emd er hnüenB nud ncoteTnhki abafu.teu sE„ htmca pSß,a amn gitkre den pfKo f,“rei tgas e.r

Nahc dme rneaebdeFi etitgs re fot noch sufa Rda – mzu ssedniuotsiFt hanc gt.irtWenebe Eine ednSut hn,i enei etSnud Srt,po neei ntdSue uckrzü. „dJnee ognMre maehc chi jeztt go,Ya“ eläzrth re, am tienelbs afu der escehsrDtaar eds mszeuBecer.thurns „Es sit nei csönerh atrtS ni den S.t“art nA edi edEöni esusmt re scih rbea emslrta wheneögn – hnca ehJnar in red a.trtGdosß rüF tsRtühäd hta er hcis enei rrtGiea gauketf  und itbgnr csih zettj dsa eepliSn e.ib dumZe esle er .negr Mna„ fndite cshno eni nhssiecb tFi“zir,ee gtas Sdelireme. edesJ eeztwi ehcWdenneo its er ezmud ,ewrgetsnu tchsbue .neateknB bldoSa se rlniFühg i,rdw ilwl re inese nFreeud uahc chan Rütähsdt .elniedan rE tentbo: „sE tsi hilrikcw nschö r.e“ih

Bsi mzu rtsbeH wrid er ochn im rceSfrhondto .ebenlib dnU a?nnd h„cI erwed fua ednej llFa neeni atMres ahme.c“n teerwndE ni rilenB erod izepLi,g ilcteheivl erab auch in eecnhS.wd Auf ejend Flla soll es gutnhRci etahtikaNlhcig h.neeg uhZknkrürece drwi re in die znrPgtii cvrihulmet cniht. „sE ist söhcn rh,ie reab hci lthae cimh nei leärgn las zew,i deir eaJrh odeiwnrg ,ufa“ tasg hilaMec eSlmdrei.e neEb eni brlleteWnmmu.e

zur Startseite