Projekt Mofa : „Spendenstrom“ für die Jahnschule

Die Jahnschüler der Arbeitsgemeinschaft mit Jens Grünke (1. v. l.) profitieren von dem Spendengeld, das Lars Kreglow (3. v. l.) überreichte. Mit von der Partie waren Steffen Gitter, Irena Mei, Silvia Kaphengst (hintere Reihe v. r.)
Die Jahnschüler der Arbeitsgemeinschaft mit Jens Grünke (1. v. l.) profitieren von dem Spendengeld, das Lars Kreglow (3. v. l.) überreichte. Mit von der Partie waren Steffen Gitter, Irena Mei, Silvia Kaphengst (hintere Reihe v. r.)

Dank des Stadtwerkeprojektes können Grundschüler weiter ihre Arbeitsgemeinschaft besuchen

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13. Januar 2018, 12:00 Uhr

Der Förderverein der Jahnschule und damit die Schüler, die beim dortigen Projekt Mofa, also Mobile Fabrik, mitmachen, profitieren als erste von der Aktion „Spendenstrom“, die die Stadtwerke im August des vergangenen Jahres ins Leben riefen. Die Grundidee von „Spendenstrom“: Über die Internetseite initiiert der kommunale Versorger Spenden, die drei Projekten zugute kommen. Es handelt sich um den Jahnschul-Förderverein mit der Mofa, um den Verein Empor Grün/Rot mit seinen Cheerleadern und um den Förderverein des Marie-Curie-Gymnasiums, der Geld für einen neuen Brennofen für Tonarbeiten benötigt.

„Wir können jetzt die ersten Spenden auszahlen“, sagt Lars Kretlow, als er mit einem symbolischen Scheck über 521 Euro in der Hand die Mädchen und Jungen aus der AG Mofa in der Jahnschule besucht. Die Grundschüler erwerben unter der Anleitung von Jens Grünke, Zimmerer und bei der Bildungsgesellschaft Pritzwalk als Ausbilder tätig, handwerkliche Fähigkeiten. Sie sägen, pfeilen, bohren, schrauben, bauen einfache elektrische Schaltungen auf. Die Schüler sind auf ihre Alarmanlagen, leuchtende Weihnachtsbäumchen, Holzflugzeuge mit elektrisch angetriebenem Propeller stolz. Am Mittwoch jeder Woche wird zwischen 15 und 16.30 Uhr unter der Anleitung von Jens Grünke im WAT-Raum der Schule gewerkelt. Die Arbeitsgemeinschaft gehört zum offenen Ganztagsangebot der Jahnschule, erklärt Konrektorin Irena Mai. Mit den 521 Euro, die Firmen und Bürger über die Internetplattform „Spendenstrom“ der Arbeitsgemeinschaft zur Verfügung stellten, kann die AG weiter finanziert und damit die handwerkliche Freizeitbeschäftigung fortgesetzt werden, sagt die Konrektorin. „Es ist einfach eine gute Idee der Stadtwerke, Vereine und Projekte auf diese Weise zu unterstützen“, ist Silvia Kaphengst als Vorsitzende des Fördervereins der Jahnschule überzeugt und sie dankt für die Spenden „an unseren Verein, weil es den Kindern zugute kommt“. Auch der Vorsitzende der Schulkonferenz, Steffen Gitter, ist zur Übergabe des Schecks in die Schule gekommen. „Es liegt uns sehr am Herzen, dass dieses Projekt fortgesetzt werden kann“, stellt er fest. Denn handwerkliche Fähigkeiten seien ein wichtiger Grundstock für das weitere Leben. „Wir bedanken uns bei den Spendern und bei den Stadtwerken für die Unterstützung“, sagt der Vorsitzende der Schulkonferenz.

Als nächstes sind die Vertreter der Stadtwerke im Marie-Curie-Gymnasium angemeldet. Auch dort können sie einen Spendenscheck übergeben.

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