Rostocker Hafen : Bergungskonzept für Unglücks-Hafenkräne steht

Die beiden Mobilkräne waren vom Schwergutschiff 'Jumbo Vision' ins Rostocker Hafenbecken gefallen
Die beiden Mobilkräne waren vom Schwergutschiff "Jumbo Vision" ins Rostocker Hafenbecken gefallen

Hilfe bei der Bergung soll aus Holland kommen.

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18. Februar 2020, 08:52 Uhr

Die in den Rostocker Seehafen gestürzten Mobilkräne sollen bis Ende Februar geborgen werden. Das sieht das jetzt verabschiedete Bergungskonzept vor, wie die Pressestelle der Hansestadt am Dienstag mitteilte.

Für die komplizierte Hebung wird ein besonders leistungsfähiger Schwimmkran aus dem niederländischen Rotterdam nach Rostock verlegt. Der Schwimmkran mit der Bezeichnung „Hebo Lift 9“ habe rund 800 Tonnen Hubkraft und eine Hubhöhe von 67 Metern. Er werde in knapp einer Woche im Überseehafen erwartet.

Weiterlesen: Kräne sollen geborgen werden

Schwimmkran „Baltic Lift“ hilft mit

Zuvor sollen schon zwei jeweils 50 Meter lange und 35 Tonnen schwere Gittermasten der beiden Unglückskräne mit dem vor Ort befindlichen Schwimmkran „Baltic Lift“ gehoben werden.

Am 31. Januar waren die neuen und je etwa 440 Tonnen schweren radgetriebenen mobilen Kräne beim Verladen auf ein Schwergutschiff von dessen Oberfläche ins Hafenbecken gefallen. Sie kosten laut Kranhersteller Liebherr-MCCtec Rostock jeweils drei bis fünf Millionen Euro.

Weiterlesen: Tonnenschwere Kräne stürzen ins Hafenbecken

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