Mehrere Vorfälle in Rostock : 55-Jähriger rastet wegen Handys erneut im Zug aus

 
 

Der bereits vor einigen Tagen auffällig gewordene Mann hat am Wochenende wieder mehrfach die Beherrschung verloren. Ursache für seinen Unmut waren vermeintlich gefährliche Strahlungen.

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01. Dezember 2019, 14:45 Uhr

Ein bereits in der vergangenen Woche mehrfach auffälliger 55-Jähriger hat nach Polizeiangaben auch an diesem Wochenende die Bundes- und Landespolizei beschäftigt. Der Mann trat zunächst am Freitag gegen 23.30 Uhr in einer S-Bahn in Rostock in Erscheinung. Zwischen dem Hauptbahnhof Rostock und dem S-Bahn Haltepunkt erregte sich der 55-Jährige gegenüber einem Reisenden wegen dessen Handynutzung und der sich daraus ergebenen Gefahr durch die Handystrahlungen.

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Mit Kaffeebecher geworfen

Eine weitere männliche Person kam auf den Sachverhalt zu und wollte schlichtend eingreifen, woraufhin sich der Handyhasser noch weiter aufregte und einen Kaffeebecher in Richtung des Schlichters warf. Nachdem der Mann aufgefordert wurde den Kaffeebecher aufzuheben und er dieser Aufforderung nicht nachkam, schlug der mutmaßliche Schlichter dem 55-Jährigen ins Gesicht. Zusammen stiegen dann alle drei Personen am Haltepunkt Lichtenhagen aus, wo sie von den zwischenzeitlich alarmierten Streifen der Bundes- und Landespolizei empfangen wurden. Ein angeforderter Rettungswagen versorgte den Geschädigten vor Ort.

Weiteres Ermittlungsverfahren

Dieser bestand auf eine Aufnahme der kaum wahrnehmbaren Verletzungen und wurde in ein Klinikum verbracht. Es wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Von diesem Sachverhalt offensichtlich unbeeindruckt, schlug der 55-Jährige am Sonnabend Nachmittag gegen 17 Uhr erneut zu. Anlässlich des Fußballspiels des FC Hansa Rostock gegen die Würzburger Kickers, eingesetzte Kräfte der Bundespolizei wurden von einer 17-Jährigen darüber informiert, dass eine männliche Person vor Abfahrt der Regionalbahn nach Wismar versuchte ihr das Handy wegzunehmen. Der Mann soll sich noch in der Regionalbahn befinden und konnte dort von den Polizeikräften festgestellt werden. Hier stellte sich schnell heraus, dass es sich erneut um den in den letzten Tagen auffällig gewordenen 53-Jährigen handelte. Zu seiner bereits langen Liste kommt nunmehr noch ein weiteres Ermittlungsverfahren hinzu.

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