Rostock : Universität trauert um Prof. Yves Bizeul

Über lange Zeiträume hinweg lagen Yves Bizeuls Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Mythen und Symbole, kollektive Identitäten, Rechtsradikalismus sowie des Verhältnisses von Religion und Politik. Er hat häufig auch zu aktuellen Fragen der deutsch-französischen Beziehungen Stellung genommen und die Außenkontakte der Universität durch die Organisation internationaler Symposien nachhaltig gefördert.
Über lange Zeiträume hinweg lagen Yves Bizeuls Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Mythen und Symbole, kollektive Identitäten, Rechtsradikalismus sowie des Verhältnisses von Religion und Politik. Er hat häufig auch zu aktuellen Fragen der deutsch-französischen Beziehungen Stellung genommen und die Außenkontakte der Universität durch die Organisation internationaler Symposien nachhaltig gefördert.

Der Politikwissenschaftler ist im Alter von 63 Jahren verstorben. Er arbeitete seit 1995 an der Rostocker Alma Mater.

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13. August 2019, 15:50 Uhr

Rostock | Yves Bizeul war seit 1995 Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock. Wesentliche Phasen seiner akademischen Bildung hat er zuvor in Paris, Straßburg und Tübingen durchlaufen. Er war Stipendiat der Humboldt-Stiftung und vor seiner Zeit in Rostock wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt am Main. Nach seiner Habilitation wechselte er von dort in den Nordosten. Dies war ein Glücksfall für die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät und die Politikwissenschaft in Rostock.

Arbeitsschwerpunkte: Mythen und Symbole und Rechtsradikalismus

Über lange Zeiträume hinweg lagen Yves Bizeuls Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Mythen und Symbole, kollektive Identitäten, Rechtsradikalismus sowie des Verhältnisses von Religion und Politik. Er hat häufig auch zu aktuellen Fragen der deutsch-französischen Beziehungen Stellung genommen und die Außenkontakte der Universität durch die Organisation internationaler Symposien nachhaltig gefördert.

Wichtig war ihm immer auch die Entwicklung des Instituts für Politik- und Verwaltungswissenschaften. Als mehrmaliger Sprecher des Instituts hat er maßgeblichen Anteil an der Konsolidierung der Politikwissenschaft in Rostock und am Aufbau eines Masterstudienganges. Als Mitglied im von der DFG geförderten Graduiertenkolleg Deutungsmacht hat er sich die Anerkennung vieler Kollegen auch jenseits der Fakultät erworben und die Betreuung zahlreicher Doktoranden übernommen.

Das Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften, die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät sowie die gesamte Universität Rostock trauern um einen aufrichtigen und verständnisvollen Menschen, den sie als Kollegen, Hochschullehrer und Freund schmerzlich vermissen werden, heißt es in einer Mitteilung der Hochschule.

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