Graal-Müritz : Schachspieler treffen ihre Idole

Team Graal-Müritz: Bernd Sager, Holger Dettmann, Dr. Eberhard Perlick, Hans-Eckart Lüthke, Prof. Günther Kundt, Rolf Mügggenburg (hintere Reihe v. l.) sowie Hartmut Moritz, Wolf-Detlef Schulz und Horst van Bentum (vordere Reihe v. l.) Fotos: privat
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Team Graal-Müritz: Bernd Sager, Holger Dettmann, Dr. Eberhard Perlick, Hans-Eckart Lüthke, Prof. Günther Kundt, Rolf Mügggenburg (hintere Reihe v. l.) sowie Hartmut Moritz, Wolf-Detlef Schulz und Horst van Bentum (vordere Reihe v. l.) Fotos: privat

Graal-Müritzer Team zieht nach Teilnahme an Schach-WM der Senioren zufriedene Bilanz.

prignitzer.de von
21. Juli 2018, 05:00 Uhr

Platz 44 und 50, das ist das beachtliche Ergebnis, mit dem die Graal-Müritzer Horst van Bentum, Hartmut Moritz, Ulrich Hausmann, Rolf Müggenburg, Hans-Eckart Lüthke, Wolf-Detlef Schulz, Eberhard Perlick und Günther Kundt sowie der Rostocker Bernd Sager und der Güstrower Holger Dettmann aus Radebeul zurückgekehrt sind. Dort haben die Mitglieder des Vereins Schach-Sport-Club (SSC) Graal-Müritz die Fahne hochgehalten für das Ostseeheilbad bei der Schach-Weltmeisterschaft der Senioren in den Sektionen 50 plus und 65 plus, an der über 580 Spieler aus der ganzen Welt teilgenommen haben.

„Sportlich gesehen konnten wir mithalten, doch entscheidend war die Teilnahme überhaupt und damit die Möglichkeit, ehemalige und derzeitige Spitzenspieler live zu erleben“, zieht Wolf-Detlef Schulz ein zufriedenes Fazit, der im nächsten Jahr sein 60. Spieljubiläum feiert. Denn immerhin haben die SSC-ler in der Gruppe 50 plus 17 Teams (insgesamt 67 Starter) und in der Sektion 65 plus 16 Teams (insgesamt 61 Teilnehmer) hinter sich lassen. „Außerdem waren wir Außenseiter, denn uns kannte keiner“, sagt der Graal-Müritzer. „Die alten russischen Großmeister oder die starken Amerikaner und Engländer – es war einfach faszinierend, diesen Könnern zuzuschauen“, nennt Schulz einen Höhepunkt, zu dem für ihn auch noch der Einmarsch der Flaggen der teilnehmenden Länder nebst Ertönen der Hymne des Weltschachbundes gehörte. „Es war einfach ein Erlebnis der besonderen Art und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben und für Gesprächsstoff sorgen“, blickt er auf die neun Tage im rund 430 Kilometer entfernten Radebeul zurück. Denn neben den spielerischen Erfolgen, die die Abgesandten des Schach-Sport-Clubs Graal-Müritz in einzelnen Partien erreichen konnten, nutzten die Spieler die Möglichkeit, um mit ihren früheren Idolen zu plaudern. Wolf-Detlef Schulz beispielsweise nutzte die Gelegenheit, mit dem tschechischen Großmeister Vlastimil Hort, der für das Team Germany I startete, zu sprechen und das Treffen mit einem Erinnerungsfoto festzuhalten. Gewonnen hat in der Gruppe 50 plus Team United States, bei 60 plus Team Russland.

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