Rothen : Kunstgenuss in der Adventszeit

Auch die Blumendeko muss für Gabriele Lehsten bei der Präsentation der Schmuckkollektion stimmen.  Fotos: Roland Güttler
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Auch die Blumendeko muss für Gabriele Lehsten bei der Präsentation der Schmuckkollektion stimmen. Fotos: Roland Güttler

Vorweihnachtliche Ausstellung rund um den Rothener Hof mit Schmuck, Porzellan, Emaillearbeiten, Druckgrafiken und Holzmöbel.

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10. Dezember 2017, 20:20 Uhr

Diesmal ausnahmsweise am 2. und nicht wie üblich am 3. Adventswochenende lud Rothen zur besonderen Vorweihnachtsausstellung ein.

Der (kalendarische) Engpass hatte allerdings auch sein en Vorteil. Am 3. Advent hätten nämlich die Aussteller Takwe Kaenders (Emaille und Metallobjekte) sowie die Lenzenerin Birgit Hasse (Keramik) nicht gekonnt, da sie dann in Schwerin-Mueß bzw. beim 22. Kunstmarkt vor und in der Wismarer St. Georgen-Kirche sein werden.

Für Hasse bot sich Rothen an, da sie „am 2. Advent noch nichts hatte“. Seit 2002 im benachbarten Lenzen zu Hause, hatte sie ihren Stand im ersten Raum des Rothener Gutshauses von Christian und Gabriele Lehsten aufgebaut. An den Wänden hingen alte Holzschnitte von Johanna Schütz-Wolff, Gabriele Lehstens Großmutter. „Die Holzschnitte und das Porzellan harmonieren perfekt“, befand die Keramikerin. Übers Jahr sei sie eine Marktfahrerin, viel unterwegs; so in Schwerin, Dresden oder Diessen am Ammersee. Letzteres unter Kennern auch Deutschlands Keramik-Mekka genannt… Die sommerliche Ostseeküsten-Schiene bediene sie hingegen „mit Absicht nicht, das machen schon viele andere“.

Neben Keramik gab es bei der Rothener Adventsausstellung 2017 auch Schmuck von Gabriele Lehsten; im Pferdestall waren neben Arbeiten von Takwe Kaenders auch die Bad Doberanerin Heidrun Klimmey mit Druckgrafik vertreten. Ulrike Steinhöfel öffnete gleich nebenan ihren Pavillon, präsentierte Möbel und andere Holzarbeiten.

Und auch deren Tochter Tabitha (15) war wieder dabei, sie versorgte im kleinen Begrüßungsstand die Gäste als „Wegweiser“ mit allem Wissenswerten sowie Glühwein.

Unweit entfernt davon in der „Rothen Kelle“ wurden vor deren Winterruhe letztmalig die Pfannen geschwenkt.

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