In der Bahn Richtung Rostock : Hansa-Fans greifen Mann mit HSV-Schal an

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Die Polizei ermittelt wegen versuchten Raubes, Körperverletzung und Beleidigung.

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17. Februar 2020, 14:13 Uhr

Der Hilferuf ging aus der Regionalbahn RE 4321 am Sonnabend gegen 23.30 Uhr bei den Beamten des Bundespolizeireviers Schwerin ein.

Eine Frau meldete sich und teilte den Beamten telefonisch mit, dass sie sich auf dem Rückweg nach Schwerin vom Fußballspiel zwischen Hannover 96 und dem Hamburger SV befand, als ihr Ehemann von einer Gruppe, bestehend aus vier Personen, angegriffen wurde. Bei dieser Gruppe soll es sich um Fans des FC Hansa gehandelt haben, die sich auf dem Rückweg vom Spiel des FC Hansa Rostock in Großaspach befanden.

Gruppe gab erfolglos auf

Abgesehen hatte es die Gruppe offensichtlich auf den HSV-Schal des Mannes, indem die Angreifer versuchten, ihm diesen vom Hals zu reißen. Hierbei wurde er von einem der Angreifer geschlagen, wodurch er eine blutige Lippe erlitt. Zudem wurde die Frau durch die Gruppe mehrfach herbe beleidigt. Nach dem erfolglosen Raub des Schals und dem Angriff ließen die Täter von ihren Opfern ab und begaben sich in einen anderen Bereich des Zuges. Der Vorfall wurde durch mitreisende Zeugen bestätigt.

Nach Ankunft der Bahn am Hauptbahnhof Schwerin sollten die Täter durch die Bundespolizisten in Empfang genommen werden. Diese stiegen jedoch vorher an einem Unterwegsbahnhof aus und waren nicht mehr greifbar. Eine sofort eingeleitete Fahndung an den Haltepunkten in Schwerin verlief negativ. Durch die Bundespolizei wurden die Ermittlungen wegen versuchten Raubes, Körperverletzung und Beleidigung aufgenommen.

Polizei sucht Zeugen

In diesem Zusammenhang sucht die Bundespolizei weitere Zeugen. Wer kann Angaben zu der Personengruppe machen oder sonstige sachdienliche Hinweise zum Sachverhalt geben. Diese nimmt die Bundespolizeiinspektion Rostock unter der Telefon-Nr. 0381 / 2083 -111 oder -112 entgegen. Darüber hinaus können jederzeit über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder jede andere Polizeidienststelle Angaben gemacht werden.

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