Spendenaktion Wünschewagen : Schweriner Hospizstiftung unterstützt die stationäre und ambulante Sterbebegleitung

Der Vorstand der Hospizstiftung: Karsten Arndt, Katja Zecher, Sebastian Ehlers (r.)
Der Vorstand der Hospizstiftung: Karsten Arndt, Katja Zecher, Sebastian Ehlers (r.)

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10. Dezember 2019, 20:00 Uhr

„Meine Mutter hat ihre letzten Tage im Hospiz am Aubach verbracht und ist auch dort gestorben. Ich habe die aufopferungsvolle Arbeit der Mitarbeiter und der ehrenamtlichen Helfer selbst erlebt und die Herzensgüte gespürt. Jeder einzelne wird bis zum letzten Tag mit Achtung behandelt, wird als Mensch gesehen. Das verdient höchsten Respekt“, sagt Katja Zecher. Sie habe aus dieser eigenen Erfahrung heraus beschlossen, die Hospizarbeit nach Kräften zu unterstützen und gehört jetzt zum Stiftungsrat.

Jeder Mensch soll Recht haben in Würde zu Sterben

Von Anfang an dabei sind Karsten Arndt und Sebastian Ehlers, die ebenfalls im Stiftungsratsvorstand sitzen. Sie haben vor zehn Jahren die Hospizarbeit in Schwerin mit auf den Weg gebracht, Strukturen gesucht und aufgebaut, das öffentliche Bewusstsein geschärft. „Das Thema Sterben muss aus der Tabuzone heraus. Es gehört zum Alltag der Gesellschaft“, sagt Ehlers. Es sei wichtig zu akzeptieren, dass jeder Mensch das Recht hat, in Würde zu sterben.

Dafür müssten die Rahmenbedingungen stimmen. „Deshalb setze ich mich für die Hospizarbeit ein“, erklärt er und wirbt für Unterstützung: Auf welcher Ebene und in welcher Art und Weise Förderung geleistet werden kann, müsse jeder selbst entscheiden, findet Ehlers. „Wir wollen den verbleibenden Tagen mehr Leben geben“, nennt er das Ziel des ehrenamtlichen Engagements.

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Unterschiedliche Strukturen nötig

Und Hospizarbeit gehe weit über die Sterbebegleitung hinaus, ergänzt Arndt. Deshalb seien auch unterschiedliche Strukturen nötig. „Mit der Stiftung unterstützen wir sowohl die stationäre Arbeit des Hospizes und des Hospizvereins als auch die ambulanten Angebote verschiedener Träger in Schwerin und Umgebung.“ Dazu gehört beispielsweise auch der Wünschewagen.

Mit Erträgen aus dem Stiftungskapital, das sich mittlerweile auf rund 130 000 Euro belaufe und Spenden – in diesem Jahr werden das etwa 40 000 Euro sein – würden zum Beispiel Schulungen für ehrenamtliche Hospizbegleiter oder Hilfe für Helfer finanziert, aber auch Technik für Lehrgänge angeschafft oder Einrichtungen geschaffen wie der Trauerraum für Kinder auf dem Gelände von Sozius oder der monatliche Treff „Café Lichter“ im Parkcafé für Hinterbliebene finanziert.

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Im Stiftungsrat werde besprochen, welche Projekte und Aktionen unterstützt werden sollen, wo Prioritäten gesetzt werden und wie weitere Spenden eingeworben werden können“, erläutert Stiftungsratsvorsitzender Karsten Arndt. „Und dafür nutzen wir natürlich unsere Netzwerke“, ergänzt der stellvertretende Ratsvorsitzende Sebastian Ehlers, der als Landtagsabgeordneter auch der direkten Draht zur Landespolitik ist. Zu den Projekten der Hospizstiftung gehören etwa die Benefiz-Volleyballturniere, die mit Unterstützung des SSC in der Palmberg-Arena ausgetragen werden, oder Konzerte der Band „The Goethles“.

Wünschewagen: So können Sie helfen

Werden auch Sie ein Wunscherfüller:

ASB-Landesverband MV e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE82 1002 0500 0001 4951 00
BIC: BFSWDE33BER
Stichwort „Weihnachtsaktion Wünschewagen“

ASB-LV Brandenburg e.V.
IBAN: DE49 100 20 50 0000 3545 401
Stichwort „Weihnachtsaktion Wünschewagen“

Wunschanmeldungen:
www.wuenschewagen-mv.de
www.asb-lv-bbg.de/wuenschewagen

Bitte schreiben Sie für die Spendenquittung Ihren Namen und Ihre Adresse in die Zeilen für den Verwendungszweck. Vermerken Sie dort auch, falls Sie in der Zeitung als Spender genannt werden möchten.

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