Trotz Corona-Vorsicht : Hunderte Züchter zu Jungbullenauktion in Karow erwartet

Streicheleinheiten für den Zuchtbullen: Torsten Dabel kümmert sich um die Angusrinder auf dem Biohof Zietlitz.
Streicheleinheiten für den Zuchtbullen: Torsten Dabel kümmert sich um die Angusrinder auf dem Biohof Zietlitz.

Versteigert werden junge, hornlose Zuchtbullen mehrerer Rassen, die zwischen 12 und 18 Monate alt sind.

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10. März 2020, 08:55 Uhr

Trotz der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus treffen sich Rinderzüchter an diesem Donnerstag zu ihrem ersten Saisonhöhepunkt in Karow. Zur 20.Fleischrindbullenauktion kommen rund 70 Spitzentiere aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Teilen Brandenburgs „unter den Hammer“, wie eine Sprecherin des Zuchtverbandes RinderAllianz am Dienstag sagte.

Erwartet werden rund 500 Fachleute aus dem Bundesgebiet. „Wir werden in Abstimmung mit den Behörden die hygienischen Bedingungen etwas verschärfen“, sagte die Sprecherin.

Preise zwischen 2000 und 6000 Euro pro Tier

Versteigert werden junge, hornlose Zuchtbullen mehrerer Rassen, die zwischen 12 und 18 Monate alt sind. Die Preise lagen im Vorjahr zwischen 2000 und 6000 Euro pro Tier. Die bis zu 800 Kilogramm schweren Jungbullen sollen bestimmte Eigenschaften in den Mutterkuhherden weitervererben, wie unter anderem gute Fleischqualität und starke Gewichtszunahmen von im Schnitt 1,5 Kilogramm pro Tag.

Besonders stark vertreten sind traditionell die Rassen Uckermärker und Angus, die auch in Karow grasen, sowie Blond d'Aquitaine, Fleckvieh-Simmental und Charolais. Bereits am Mittwoch werden die Tiere von einer Jury begutachtet. Die RinderAllianz (Woldegk) vertritt rund 1300 Rinderhalter aus Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg.

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