Plau am See : Nachwuchs für die Streuobstwiese

Die jungen Bäume ergänzen den alten Bestand  auf der Streuobstwiese: Jan Nissen, Hanna Nissen und Holger Zimmermann (v.l.) nach der Pflanzaktion
Die jungen Bäume ergänzen den alten Bestand auf der Streuobstwiese: Jan Nissen, Hanna Nissen und Holger Zimmermann (v.l.) nach der Pflanzaktion

Verein FAL betreut drei Hektar großes Areal in Plau am See

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03. April 2020, 05:00 Uhr

In Zeiten der Krise in die Zukunft schauen. So hätte das Motto einer Aktion lauten können, bei der mehrere junge Bäume alter Obstsorten auf einer Streuobstwiese in Plau am See gepflanzt worden.

Die drei Hektar große Wiese wurde bereits vor 90 Jahren für den Anbau von Streuobst angelegt und diente über Jahrzehnte der Versorgung der Einwohner von Plau am See mit Tafeläpfeln. Die alten Bäume sind robust und liefern bis heute schmackhafte Äpfel. Nach dem Verkauf der Wiese erfolgt durch den neuen Besitzer eine gezielte Nachbepflanzung mit alten Obstsorten. Mit der neuen Kooperation mit dem Verein zur Förderung ökologisch-ökonomisch angemessener Lebensverhältnisse (FAL) soll die regionale Vermarktung der Äpfel wiederbelebt werden. Ein Großteil der Ernte wird künftig in der Wunderfeld-Mosterei in Ganzlin zu Bio-Saft. Die Säfte, aber auch andere Produkte aus dem Obst, werden künftig in der Mosterei und im Wangeliner Garten angeboten.

Dank der Kooperation werden Bäume gepflegt, durch Neuanpflanzungen bleibt die Wiese erhalten. In Zukunft sind Baumschnittkurse, Sortenbestimmungen und Führungen rund um das Thema Obst auf dem Kleinod geplant – angeboten vom Wangeliner Garten. Auch die Zusammenarbeit mit Schulen oder Kindergärten der Region wird angestrebt. Interessenten können sich unter info@wangeliner-garten.de melden.

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