Ruhiger Jahreswechsel in M-V : Wenige Brände und Handgreiflichkeiten

Mit Feuerwerken undParties hat in M-V das neue Jahr relativ ruhig begonnen. In Wismar und Rostock z. B. kam es zu Bränden ohne ernsthaft Verletzte, ansonsten gab es mehrere silvestertypische Handgreiflichkeiten.

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01. Januar 2011, 04:55 Uhr

Schwerin - Mit Feuerwerken und Silvesterparties hat in Mecklenburg-Vorpommern das neue Jahr begonnen. Dabei ist es überwiegend ruhig geblieben, wie die Lagezentren übereinstimmend mitteilten.

In der Silvesternacht kam es zu mehreren Bränden, bei denen jedoch niemand ernsthaft verletzt wurde. In Wismar war es vermutlich wegen eines technischen Defektes an einer Werkbank zu einem Brand in einem Einfamilienhaus gekommen, der rasch gelöscht werden konnte, wie die Polizei in Schwerin mitteilte. Der Sachschaden belief sich bei rund 5000 Euro.

In einer Rostocker Kleingartenanlage brannte eine Laube nieder. Vermutlich waren Böller die Ursache. Durch eine Silvesterrakete geriet in Rostock der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Brand. Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht in dem Gebäude. Der Sachschaden betrug ebenfalls 5000 Euro. Zu einem Schwelbrand kam es in Groß Tessin bei Krakow am See, als eine 45-Jährige versuchte, mit einer Wärmelampe eine zugefrorene Wasserleitung aufzutauen. Dabei entzündete sich die Dämmung. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt, wie die Polizei in Rostock mitteilte.

Wie immer habe es die silvestertypischen Handgreiflichkeiten unter Betrunkenen gegeben, hieß es. „Es war die ruhigste Silvesternacht, die ich seit Jahren erlebt habe“, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Neubrandenburg am Samstag. Bei einem Unfall auf Usedom erlitt eine 13-Jährige Berlinerin Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht. Aus einer Menschenmenge heraus
wurde ein pyrotechnischer Gegenstand geworfen, der das Mädchen traf, wie
die Polizeidirektion Anklam mitteilte. Es laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Unbekannt. In Zinnowitz wurde ein 21-Jähriger von zwei unbekannten Männern zusammengeschlagen. Der Mann konnte dann flüchten, wie die Polizei in Anklam weiter mitteilte. Größere Schlägereien gab es den Angaben zufolge jedoch nicht.

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