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Neue Autos für Sie gefahren : Opels neues Raumwunder

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Crossland X misst nur 4,21 Meter, bietet aber üppig Platz für Passagiere und Gepäck.

Der Opel Crossland X fährt als erstes Modell eines französisch-deutschen Dreigestirns zu den Kunden. Die Mixtur aus Kombi, Familien-Van und SUV ersetzt den inzwischen nicht mehr gebauten Meriva. Schon vor der Übernahme von Opel durch den PSA-Konzern (Peugeot, Citroën) war die gemeinsame Produktion von kompakten Crossover-Modellen vereinbart worden. Das erste Resultat ist nun der Crossland X, ein schmucker Fünftürer, der auf einer Peugeot-Plattform fährt und auch von französischen Motoren bewegt wird. Und dennoch als ein typischer Opel der Neuzeit zu erkennen ist – nicht nur durch den Blitz im Kühler.

Der Innenraum orientiert sich am Erfolgsmodell Mokka X, technisch und bei den Abmessungen gibt es aber deutliche Unterschiede. Der kleinere Crossland X arbeitet mit Frontantrieb, Allrad ist nicht zu haben. Wer einsteigt und nacheinander alle Plätze ausprobiert, kommt ins Grübeln. Wirklich nur 4,21 Meter lang? Und dann dieser üppige Kofferraum, der 410 Liter einladen kann. Das sind 40 Liter mehr als beim um 16 Zentimeter längeren Astra. Die Designer schafften das Raumwunder, indem die beiden Achsen so weit wie möglich an die Ränder der Karosse gerückt wurden.

Im Test-Crossland meldet sich nach dem Druck auf den Startknopf ein 1,2-Liter-Turbobenziner, der zum Beispiel auch im Peugeot 308 Dienst tut. Schon nach wenigen Kilometern wird klar, dass der Dreizylinder mit dem 1,27 Tonnen schweren Opel wenig Mühe hat. Auf den engen Serpentinen zwischen venezianischen Weinbergen kommt sogar ein Hauch von Sportlichkeit auf. Dazu muss allerdings das Sechsgang-Schaltgetriebe eifrig genutzt werden, dessen recht lange Schaltwege gewöhnungsbedürftig sind. Wenn der Direkteinspritzer mit seinen 130 PS bei Laune gehalten wird, tobt er in weniger als zehn Sekunden auf Tempo 100. In der Spitze erreicht er 206 km/h.

Die straffe, aber dennoch komfortable Abstimmung von Dämpfern und Federn, ist alles andere als typisch französisch, die Seitenneigung hält sich in erfreulichen Grenzen. Die gute Dämmung sorgt ebenso für Behaglichkeit wie das in dieser Klasse nicht übliche Ambiente. Natürlich viel Kunststoff, der aber sorgsam verarbeitet wurde. Wer sich für die Opel-typischen rückenschonenden Vordersitze entscheidet (495 Euro) bleibt auch auf Langstrecken schmerzfrei.

Bei Studium der dicken Preisliste, die eine Fülle von Ausstattungspaketen bietet, fällt die großzügige Serienausstattung auf. Müdigkeitswarner, Spurassistent, LED-Tagfahrlicht, Verkehrsschilderkennung, Tempomat und vieles mehr sind im Grundpreis immer mit drin. Zu den Optionen gehören LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent, Head-Up-Display, Toter-Winkel-Warner, Rückfahrkamera, Einparkautomatik, Internet-Anbindung oder um 15 Zentimeter verschiebbare Rücksitze.

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