Renten-Tipp : Berufsstarter sollten Sozialversicherungsausweis prüfen

Sollten die hinterlegten Daten falsch sein, sollte man diese umgehend korrigieren lassen. /dpa
Sollten die hinterlegten Daten falsch sein, sollte man diese umgehend korrigieren lassen. /dpa

Der Sozialversicherungsausweis wird zwar nicht jeden Tag gebraucht. Trotzdem ist er wichtig: Schließlich ist damit die spätere Rente verbunden. Worauf sollten Berufsstarter achten?

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18. September 2019, 05:30 Uhr

Mit dem Start ins Berufsleben kommen auf Jugendliche und junge Erwachsene nicht nur viele neue Aufgaben zu. Sie erhalten auch ihren Sozialversicherungsausweis.

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Bund weist darauf hin, dass Empfänger ihre darauf angegebenen persönlichen Daten genau überprüfen sollten. Denn nur wenn alle Angaben stimmen, werden die Beiträge für die spätere Rente von Anfang an richtig verbucht.

Falls sich Fehler eingeschlichen haben, sollten Berufsstarter dies mit einem Nachweis belegen und umgehend eine Berichtigung beantragen. Auf dem Sozialversicherungsausweis stehen Vor- und Nachnamen sowie der Geburtsname, falls er abweicht. Außerdem geht aus dem Dokument der zuständige Rentenversicherungsträger hervor.

Zusätzlich ist die Versicherungsnummer vermerkt. Sie wird für jeden Beschäftigten einmalig vergeben und bleibt ein Leben lang gültig. Darin ist unter anderem das Geburtsdatum enthalten, aus dem sich der Rentenbeginn ableitet. Die persönlichen Daten sind auch als QR-Code auf dem Ausweis hinterlegt.

Mit dem Dokument müssen Versicherte ebenso sorgfältig umgehen wie mit dem Personalausweis, betont die DRV. Bei jedem Beschäftigungsbeginn oder wenn eine Sozialleistung wie das Arbeitslosengeld beantragt wird, wird damit die persönliche Versicherungsnummer nachgewiesen. Zur Not kann der Sozialversicherungsausweis aber ersetzt werden: Verlieren Beschäftigte ihn, wird er beschädigt oder ändern sich wichtige Daten, kann der Rentenversicherungsträger einen neuen Ausweis ausstellen.

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