Waldbrände : Löschpanzer ist eine Option

450 Waldbrände gab es in diesem Jahr. Der Innenminister will über mögliche Konsequenzen beraten.
450 Waldbrände gab es in diesem Jahr. Der Innenminister will über mögliche Konsequenzen beraten.

Innenminister will im Oktober mit den Beteiligten über Konsequenzen aus den Waldbränden sprechen.

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14. September 2018, 14:58 Uhr

Nach den vielen Waldbränden in Brandenburg in diesem Jahr sieht Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) das Land gut aufgestellt im Kampf gegen die Flammen. Dies liege zum einen an dem Frühwarnsystem, auf das teils auch andere Bundesländer neidisch blickten, sagte Schröter im Innenausschuss des Landtags. Zudem sei die Feuerwehr gut gerüstet.

Von den landesweit rund 450 Waldbränden 2018 habe deshalb nur ein halbes Dutzend spektakuläre Ausmaße angenommen. Probleme könne es geben, wenn wie in Treuenbrietzen der Wind das Feuer anfache und alte Munition im Boden die Helfer daran hindere, den Wald zu betreten. In Treuenbrietzen hatte das Feuer rund 400 Hektar Wald erfasst, drei Dörfer mit zusammen rund 550 Einwohner wurden evakuiert.

Für den 16. Oktober kündigte Schröter eine Konferenz mit allen Beteiligten an, um mögliche Konsequenzen aus den Waldbränden zu ziehen. Dazu zählt auch die Frage, ob das Land einen Löschpanzer anschafft. Bislang wird eine private Firma angemietet.

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