Mord nach Streit : Nachbarn mit Schrotflinte erschossen

Ein Polizeiauto und Polizisten stehen vor einem Grundstück, auf dem ein Mann erschossen wurde.
Ein Polizeiauto und Polizisten stehen vor einem Grundstück, auf dem ein Mann erschossen wurde.

prignitzer.de von
11. Februar 2019, 05:00 Uhr

Nach einem Streit hat ein 60-Jähriger in Werder (Potsdam-Mittelmark) seinen zwei Jahre jüngeren Nachbarn mit einer Schrotflinte erschossen. In seiner Vernehmung habe der 60-Jährige persönliche Differenzen mit dem Nachbarn als Tatmotiv genannt, berichtete die Polizei am Samstag. Er sei bei der Bluttat am Freitagabend in einem Hinterhof erheblich betrunken gewesen und habe mindestens zwei Mal auf den 58-Jährigen geschossen. Das Gewehr hatte der Schütze nach eigenen Angaben in den 1990er Jahren illegal erworben. Der 60-Jährige wurde in Haft genommen.

Wie die Polizei berichtete, hatten Anwohner am Freitag gegen 18 Uhr die Beamten alarmiert. In dem Hof fanden die Einsatzkräfte das schwer verletzte Opfer. Trotz Reanimationsversuchen starb der Mann am Tatort. Nach Angaben der Polizei wohnten die beiden Männer „in verschiedenen Wohneinheiten an derselben Adresse“.

Der mutmaßliche Täter war nach einer Großfahndung etwa eineinhalb Stunden nach den tödlichen Schüssen wenige Straßen vom Tatort entfernt festgenommen worden. Dabei waren auch Spezialeinsatzkräfte im Einsatz. Nach einer ersten Befragung des Mannes konnte auch die Tatwaffe gefunden und sichergestellt werden.

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