A20 bei Jarmen : Autobahn nach Massenkollision wieder frei

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Foto: Felix Gadewolz

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sind mehrere Autos auf der A 20 in Vorpommern verunglückt. Bei insgesamt sieben Verkehrsunfällen waren neun Fahrzeuge beteiligt und sieben Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

prignitzer.de von
10. Januar 2019, 07:39 Uhr

Wegen glatter Straßen haben sich am Morgen mehrere Unfälle auf der Autobahn 20 bei Jarmen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) in Fahrtrichtung Rostock ereignet.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein Autofahrer die A20, als er kurz vor der Anschlussstelle Jarmen auf Grund der vereisten Fahrbahn nach rechts von der Fahrbahn abkam, gegen die Leitplanke fuhr, dann zurück gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde und dort zum Stehen kam. In der Folge kam es zu sechs weiteren Verkehrsunfällen, da die folgenden Fahrer ein Auffahren auf das verunglückte Fahrzeug auf Grund der Geschwindigkeit und der Straßenverhältnisse nicht verhindern konnten.

Bei den insgesamt sieben Verkehrsunfällen waren neun Fahrzeuge beteiligt und sieben Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Im Einsatz waren mehrere Rettungswagen, Notärzte und zwei Rettungshubschrauber. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden, wird aber sicher mehrere Zehntausend Euro betragen.

Die Autobahn wurde daraufhin zwischen den Abfahrten Anklam und Jarmen in Fahrtrichtung Rostock gesperrt. Der Verkehr auf der A20 Stettin-Lübeck wurde mehrere Stunden lang an der Abfahrt Anklam abgeleitet. Kurz vor Mittag wurde die Strecke wieder freigegeben

Durch die genannte Unfallserie hat sich ein langer Stau gebildet. Gegen 07:05 Uhr ist es zu zwei weiteren Verkehrsunfällen am Stauende gekommen. Eine Autofahrerin ist am Stauende ins Straucheln gekommen, hat sich gedreht, ist gegen die Leitplanke gefahren und auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen. Auch einer zweiten Autofahrerin war ein rechtzeitiges Anhalten nicht möglich, so dass sie auf das vor ihr fahrende Fahrzeug aufgefahren ist. Sie wurde bei dem Unfall leichtverletzt. Zum Sachschaden können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Zur Unfallzeit herrschten im Osten Mecklenburg-Vorpommerns Temperaturen von knapp unter null Grad, die Straßen waren teils noch feucht von Regen- und Schneeschauern der vorangegangenen Stunden.

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