Konferenz der Innenminister : Caffier erwartet Signal gegen Gewalt im Fußball

Trotz Schutz der Security wurde der Unparteiische Denis Waegert am Freitagabend nach Spielschluss auf dem Weg in die Kabine von einem Zuschauer angegriffen.
Trotz Schutz der Security wurde der Unparteiische Denis Waegert am Freitagabend nach Spielschluss auf dem Weg in die Kabine von einem Zuschauer angegriffen.

Die wiederholten Angriffe auf Fußball-Schiedsrichter und zunehmende Gewalt gegen Spieler und Zuschauer beschäftigen auch die Politik.

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03. Dezember 2019, 12:30 Uhr

Die wiederholten Angriffe auf Fußball-Schiedsrichter und zunehmende Gewalt gegen Spieler und Zuschauer beschäftigen auch die Politik. Für die am Mittwoch in Lübeck beginnende Konferenz der Innenminister kündigte Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchef Lorenz Caffier (CDU) neue Vorschläge zur Gewaltprävention in Amateur-Ligen an.

Politik kann nicht zugucken, wie Schiedsrichter verprügelt werden. Lorenz Caffier, Innenminister Mecklenburg-Vorpommern
 

Er erwarte von der Konferenz ein länderübergreifendes Signal, wie Gewalt eingedämmt werden kann. So könnten künftig noch mehr Polizisten Hochrisiko-Spiele in den unteren Klassen begleiten. Das bringe aber auch Mehrbelastungen für alle Beteiligten, machte Caffier deutlich.

Vorfälle am Wochenende hatten die Diskussion um Gewalt auf Fußballplätzen neue belebt. So war in Pampow bei Schwerin nach einem Oberligaspiel der Schiedsrichter mit einem Faustschlag an den Hinterkopf attackiert worden. In Lassan bei Wolgast wurde laut Medienbericht ein zur Absicherung des Spiels eingesetzter Polizist verletzt.

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