Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern : Familienminister wollen härtere Strafen bei Kindesmissbrauch

Symbolbild

Symbolbild

Jugend- und Familienministerin Stefanie Drese (SPD) fordert die Erhöhung der Mindeststrafe auf ein Jahr.

Avatar_prignitzer von
29. Mai 2020, 11:15 Uhr

Die Jugend- und Familienminister der Länder sprechen sich nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchefin Stefanie Drese (SPD) für härtere Strafen bei Kindesmissbrauch aus. Die Mindeststrafe sollte auf ein Jahr erhöht und die Tat damit als Verbrechen eingestuft werden, erklärte Drese am Freitag in Schwerin nach einer Videokonferenz der Minister.

Parallel sollten die Höchststrafen im Bereich kinderpornografischer Schriften auf bis zu zehn Jahre angehoben werden. „

Die Angleichung der Mindest- und Höchststrafen bei sexueller Gewalt gegen Kinder ist ein wichtiger zusätzlicher Beitrag für einen besseren Opferschutz. Stefanie Drese (SPD), Jugend- und Familienministerin
 

Damit schließe sich die Jugend- und Familienministerkonferenz einem Votum der Innenminister der Länder aus dem vergangenen Jahr an. Der einstimmige Beschluss basiere auf einer Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen