300 Euro mehr : Manuela Schwesig befürwortet Kinderbonus in der Corona-Krise

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) setzt sich für den von ihrer Partei vorgeschlagenen Kinderbonus von einmalig 300 Euro pro Kind ein.

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02. Juni 2020, 13:04 Uhr

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) befürwortet den von ihrer Partei vorgeschlagenen Kinderbonus von einmalig 300 Euro in der Corona-Krise. „Ich setze mich sehr dafür ein, dass es einen Kinderbonus von 300 Euro im Konjunkturpaket des Bundes gibt. Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Binnenkonjunktur. Und es wäre auch ein Zeichen der Anerkennung für die Familien, die es in den letzten Wochen besonders schwer hatten“, sagte Schwesig am Dienstag.

Schwesig unterstützt Tourismuswirtschfaft

Schwesig betonte zudem ihre Forderung nach einem Zuschuss von 1000 Euro für Tourismusmitarbeiter. „Diese Branche musste in ganz Deutschland komplett auf Null gefahren werden. Die Betriebe in der Tourismuswirtschaft sind es gewohnt, saisonale Schwankungen auszugleichen“, sagte die Ministerpräsidentin. Aber die Betriebe hätten meist kein Polster, von dem sie jetzt in Corona-Zeiten zehren könnten. Der Zuschuss sei gerade für Tourismusländer wie Mecklenburg-Vorpommern eine wichtige Unterstützung.

Lage der Kommunen noch unklar

Zu einem möglichen Schutzschirm für Kommunen sagte Schwesig: „Mecklenburg-Vorpommern unterstützt wie die anderen ostdeutschen Länder auch, dass es einen Schutzschirm für Kommunen geben soll.

Allerdings erwarten wir gemeinsam, dass die besondere Lage der ostdeutschen Kommunen dabei berücksichtigt wird.“ Die Bundesregierung will an diesem Dienstag ein milliardenschweres Konjunkturprogramm vereinbaren, um die Folgen der Corona-Krise in Deutschland abzufedern.

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