Drei Tote und 14 Verletzte : Schwere Motorradunfälle häufen sich in Mecklenburg-Vorpommern

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Drei Tote und 14 Verletzte gab es innerhalb einer Woche unter Bikern in MV. Und die Touristen kommen erst noch. Die Polizei mahnt zu mehr Vorsicht.

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23. Mai 2020, 12:21 Uhr

Angesichts einer Häufung schwerer Motorradunfälle hat die Polizei im Nordosten mehr Aufmerksamkeit bei Bikern und anderen Kraftfahrern angemahnt. Die Geschwindigkeit der Kräder wird zu Beginn der Saison von vielen Kraftfahrern unterschätzt, wie Sprecher der Polizeipräsidien in Rostock und Neubrandenburg am Samstag erklärten. Die Zahl der Motorradfahrer werde in Kürze zudem noch zunehmen, wenn die corona-bedingten Beschränkungen für Touristen aus anderen Bundesländern aufgehoben werden, die bisher nicht nach Mecklenburg-Vorpommern reisen durften.

Innerhalb einer Woche sind bei einer Unfallserie im Nordosten drei Motorradfahrer ums Leben gekommen und mindestens 14 weitere Biker und Unfallbeteiligte schwer verletzt worden.

Zuletzt waren am Freitag eine 46-jährige Kradfahrerin und ein 19-jähriger Biker auf der B198 bei Melz nahe Röbel (Mecklenburgische Seenplatte) im Gegenverkehr zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Die 46-Jährige war zuvor zu schnell gefahren, gegen eine Leitplanke gestoßen und gestürzt.

Die drei tödlichen Unfälle hatten sich in der Nähe von Altentreptow, bei Brüel und nahe Warin (Nordwestmecklenburg) ereignet. Dabei waren Motorradfahrer im Alter von 38, 58 und 33 Jahren ums Leben gekommen.

Am Himmelfahrtstag waren bei einer Motorradausfahrt mit elf Fahrzeugen nahe Plau (Ludwigslust-Parchim) vier Kräder zusammengestoßen, wobei drei Kradfahrer verletzt worden waren.

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