Vorpommern-Rügen: Polizei stoppt mehrere Verkehrssünder

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01. November 2019, 20:01 Uhr

An den vergangenen beiden Tagen führten die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund wieder verstärkt Verkehrskontrollen im Landkreis Vorpommern-Rügen durch.

Am Mittwoch gegen 17 Uhr stoppten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Hansestadt in der Greifswalder Chaussee einen Pkw. Zuvor hatte ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer über den Notruf mitgeteilt, dass dieser Audi in Schlangenlinien auf der Bundesstraße 105 in Fahrtrichtung Stralsund unterwegs ist. Bei der Kontrolle des 49-jährigen Fahrzeugführers aus Barth stellte sich heraus, dass er vor Fahrtantritt Alkohol getrunken hatte. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,47 Promille.

Am gleichen Tag bemerkte wiederum ein Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße 96 von der Autobahn 20 kommend in Fahrtrichtung Stralsund einen auffällig fahrenden Pkw. Gegen 22.30 Uhr konnte das Fahrzeug durch Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Greifswalder Chaussee in Stralsund angehalten und kontrolliert werden. Eine Atemalkoholüberprüfung beim 30-jährigen Fahrzeugführer aus Teterow ergab einen Wert von 1,19 Promille. Außerdem stellte sich bei der Kontrolle heraus, dass der 30-Jährige gar nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Seinen Führerschein musste er bereits nach einer Trunkenheitsfahrt im Januar dieses Jahres abgeben.

Gegen beide Fahrzeugführer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Ein Arzt entnahm beiden Männern Blutproben. Außerdem wurde ihnen jeweils die Weiterfahrt untersagt und die zuständigen Führerscheinstellen erhielten Kenntnis. Gegen den 30-Jährigen wurde weiterhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges ohne die erforderliche Fahrerlaubnis eingeleitet.

Am Donnerstag gegen 0.30 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen in der Ringstraße in Bergen einen Pkw. Während der Verkehrskontrolle ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass der 19-jährige Fahrzeugführer aus Bergen vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Amphetamin. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen untersagten die Beamten dem 19-Jährigen die Weiterfahrt, bis er nicht mehr unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Am selben Tag wurde der 19-jährige in der Barther Straße in Stralsund gegen 21.55 Uhr samt Pkw angetroffen und erneut kontrolliert. Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund stellten fest, dass der Fahrzeugführer auch hier vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand (Vortest erneut positiv auf Amphetamin).

Im Rügener Ring in Sassnitz wurde am Donnerstag gegen 11 Uhr ein Pkw angehalten und kontrolliert. Der 20-jährige Fahrzeugführer aus Sagard stand vermutlich ebenfalls unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Der Fahrzeugführer räumte während der Verkehrskontrolle einen zeitnahen Konsum von Amphetamin ein.

In den drei letztgenannten Fällen entnahmen Ärzte den Betroffenen jeweils Blutproben. Gegen die Fahrzeugführer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müssen die Fahrzeugführer mit erheblichen Geldbußen und einem Fahrverbot rechnen.

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