Neubrandenburg : Wieder schwarze Kreuze aufgetaucht - Staatsschutz ermittelt

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Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung

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12. Juli 2019, 10:58 Uhr

Wegen illegal aufgestellter schwarzer Holzkreuze ermittelt derzeit der Staatsschutz an der Mecklenburgischen Seenplatte. Wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte, wurden in Neubrandenburg in der Nacht drei solcher Kreuze und ein Schild an Straßen aufgestellt und von Beamten geborgen. Ein Kreuz hatte die Aufschrift „Migration tötet“, weshalb wegen Verdachts der Volksverhetzung ermittelt werde.

Diese seit Jahren meist am 13. Juli auftauchende Aktion wird vom Verfassungsschutz der rechtsextremistischen Szene zugeordnet, die so an „deutsche Opfer von Gewalt durch Ausländer“ erinnern will.

Weitere Funde gab es am Freitag bisher nicht, hieß es in den Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg. In den Vorjahren waren landesweit 139 (2014), 120 (2015), 76 (2016), 68 (2017) und 179 (2018) solcher Kreuze gezählt und geborgen worden. 

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