Soziales : Beratungsstellen für Homosexuelle sollen mehr Geld bekommen

Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese (SPD). /Archivbild
Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese (SPD). /Archivbild

Beratungsstellen und Aufklärungsprojekte für Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle (LSBTI) sollen vom kommenden Jahr an mehr Geld erhalten. Stimmt der Landtag zu, soll ihre Finanzierung auf jährlich 170 000 Euro anwachsen und würde damit mehr als verdoppelt werden, teilte das Sozialministerium am Mittwoch mit. In MV sollten alle Menschen gleichberechtigt und ohne Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung leben können, sagte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD).

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11. September 2019, 15:19 Uhr

Mit einer Onlinebefragung will das Ministerium herausfinden, wie sich die Lebenssituation von LSBTI seit 2015 verändert hat. «Wir wollen wissen, ob sie Nachteile im Alltag, in der Arbeitswelt, in der Schule erfahren oder sie sich weithin akzeptiert fühlen», sagte Drese. Die Ergebnisse der Befragung sollen in einen Bericht an die Landesregierung einfließen.

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