Agrar : Deftiges aus Vorpommern auf der Grünen Woche in Berlin

Ein Zuchtbulle in der Tierhalle der grünen Woche leckt sich die Schnauze. /dpa/Archivbild
Ein Zuchtbulle in der Tierhalle der grünen Woche leckt sich die Schnauze. /dpa/Archivbild

Die pommersche Küche ist für eher deftige Gerichte bekannt. Auf der Internationalen Grünen Woche vom 17. bis 26. Januar in Berlin bestätigen Produzenten aus Vorpommern diesen Ruf. Sie würden aber nicht nur alte handwerkliche Traditionen fortführen, sondern innovativ und nachhaltig neue Standards in der Ernährungswirtschaft setzen, sagte Vorpommern-Greifswalds Landrat Michael Sack (CDU) am Mittwoch.

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15. Januar 2020, 13:18 Uhr

Erstmals präsentiert sich die Gourmet Manufaktur Klepelshagen mit 15 Delikatessen im Glas aus heimischem Wild oder vom Gut stammenden Bio-Weiderind. Die Ueckermünder Fleischerei Kriewitz liefert Wild- und Lachsschinken oder gepfefferte «Haffwürmer», außerdem Senf und Gewürzmischungen. Das passende kräftige Brot dazu kommt aus der Bäckerei Reichau in Grambin.

Bäckermeister Jörg Reichau will ein Champagnerroggenbrot mitbringen, das so heißt, weil die Roggensorte aus der Champagne stammt. Der Land- und Gastwirt Matthias Schilling von der Insel Öhe bei Schaprode auf Rügen ist mit Fleisch und Fleischprodukten seiner Salzwiesen-Rinder und Schafe dabei, außerdem mit eigenen Fischkonserven der regionalen Küstenfischerei.

Die Stralsunder Störtebeker-Brauerei schenkt in der MV-Länderhalle Spezialitäten wie Atlantik-Ale, Keller-Bier und Schwarz-Bier aus. Zu verkosten sind nach ihren Angaben neben 18 Bieren auch Störtebeker Single Malt Whiskys von der Ostseeküste. Dass Bier gut zu Fisch und sogar Kuchen passt, will die aktuelle Weltmeisterin der Biersommeliers, Elisa Raus, gemeinsam mit den Müritzfischern und der Ivenacker Baumkuchen-Manufaktur beweisen. Vorpommerscher Whisky kommt auch aus der Hafendestillerie & Brauerei aus Loitz an der Peene.

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