Extremismus : Ermittlungstipps vom NSU-Untersuchungsausschuss in Thüringen

Die SPD-Abgeordnete und Ausschussvorsitzende Dorothea Marx sitzt auf ihrem Platz. /Archiv
Die SPD-Abgeordnete und Ausschussvorsitzende Dorothea Marx sitzt auf ihrem Platz. /Archiv

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss des Schweriner Landtags zu den Aktivitäten des rechtsterroristischen NSU in Mecklenburg-Vorpommern steht vor einem Riesenberg Arbeit. Zwei Vertreterinnen des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses gaben ihren Kollegen im Nordosten in einer ersten öffentlichen Anhörung am Freitag zahlreiche Hinweise für Ermittlungsansätze. Dabei geht es vor allem um das Unterstützerumfeld des «Kerntrios» Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos.

prignitzer.de von
11. Januar 2019, 13:19 Uhr

Die Vorsitzende des Thüringer Untersuchungsausschusses, Dorothea Marx (SPD), sagte, es habe wohl sehr viele helfende Hände gegeben. Spuren führten auch nach Mecklenburg-Vorpommern. Es gebe bundesweit Beschuldigte in zweistelliger Zahl, gegen die vom Generalbundesanwalt wegen möglicher Unterstützungshandlungen ermittelt werde.

Auf das Konto des NSU gehen in Mecklenburg-Vorpommern der Mord an dem Türken Mehmet Turgut 2004 in Rostock sowie zwei Banküberfälle in Stralsund 2006. Insgesamt wurden zehn Morde in ganz Deutschland begangen.

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