Schifffahrt : Hohe Investitionen für Kreuzfahrt: Terminal und Landstrom

Bauarbeiten am Kreuzfahrtterminal im Ostseebad Warnemünde. /dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Bauarbeiten am Kreuzfahrtterminal im Ostseebad Warnemünde. /dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Das letzte Kreuzfahrtschiff der Saison hat Warnemünde verlassen, nun beleben Bauarbeiter das Areal. Millionenschwere Investitionen werden umgesetzt.

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21. November 2019, 16:10 Uhr

Bis zum Start der Saison 2020 im kommenden Frühjahr wird im Kreuzfahrthafen Rostock-Warnemünde kräftig investiert. Dabei handele es sich um den Hochbau für das neue Kreuzfahrtterminal am Liegeplatz P8 im Werftbecken und den Bau der Landstromanlage, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Rudolph am Donnerstag beim offiziellen Baustart. Der Kreuzfahrttourismus sei ein unverzichtbarer Bestandteil der wachsenden Tourismuswirtschaft und stärke den Tourismusmarkt im Nordosten. «Damit sich Mecklenburg-Vorpommern als attraktives Urlaubsland weiterhin erfolgreich um das Wohlergehen der seereisenden Gäste kümmern kann, ist der vorausschauende und nachhaltige Ausbau der Hafen-Infrastruktur unabdingbar», sagte Rudolph.

Mit dem zweiten Kreuzfahrtterminal wollen Stadt und Land den Komfort für die Passagiere bei An- und Abreise verbessern, sagte Rudolph. Vor allem Gepäckabfertigung und Passagierkontrolle mit allen notwendigen Sicherheitsstandards sollten zweckmäßig und effizient für die Gäste aufgestellt sein. Dafür werde ein modernes Gebäude mit hoher Aufenthaltsqualität gebaut, sagte Rudolph. Baubeginn war bereits im Herbst 2018, bis zu Saisonbeginn 2019 wurde der Bau bis zur Bodenplatte abgeschlossen. Bis zum Anlegen der ersten Schiffe im kommenden Jahr soll das Terminal fertig sein. Rudolph ging von einer Gesamtinvestition von mehr als 15,1 Millionen Euro aus.

Ebenfalls ab der kommenden Saison soll die Landstromversorgung von Kreuzfahrtschiffen möglich sein. Ziel sei es, damit die Luftbelastung von Warnemünde und der Umgebung durch Schiffsdieselabgase zu reduzieren. Rudolph sprach von einer 20-Millionen-Euro-Investition, die voraussichtlich zu 90 Prozent aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe «Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur» gefördert wird.

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