Katastrophenschutz : Land tut mehr für Waldbrandschutz

Mecklenburg Vorpommern zieht Konsequenzen aus den Waldbränden des vorigen Jahres: Im Juli startet nach Angaben des Innenministeriums eine Ausbildungsinitiative für die Feuerwehren zur Bekämpfung von Vegetationsbränden. Gleichzeitig will das Land acht Drohnen beschaffen, die zum Aufspüren von Brandnestern genutzt werden können, wie das Ministerium am Samstag mitteilte. Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt solle eine Drohne für die Gefahrenabwehr erhalten. Die deutschen Innenminister hatten vor wenigen Tagen auf ihrer Konferenz in Kiel beschlossen, das Thema «Waldbrandbekämpfung» in den Fokus zu rücken. Danach trafen sich Experten aus allen Bundesländern mit dem Deutschen Feuerwehrverband zu einer ersten Arbeitssitzung in Ludwigslust.

prignitzer.de von
22. Juni 2019, 13:56 Uhr

Die Arbeitsgruppe zur Waldbrandbekämpfung gründete sich laut Innenministerium schon zu Jahresanfang. Ihr Auftrag ist es, die Leistungsfähigkeit der deutschen Feuerwehren bei der Waldbrandbekämpfung zu bewerten und Maßnahmen daraus abzuleiten.

Im vorigen Sommer war es im Landkreis Ludwigslust-Parchim zu einem Waldbrand in einem munitionsbelasteten Gebiet gekommen. Die A14 war mehrere Tage gesperrt. Aktuell ist die Situation entspannt. Lediglich das Forstamt Torgelow ganz im Osten des Landes hat die Stufe 3 für eine mittlere Brandgefahr ausgerufen.

zur Startseite

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen