Finanzen : Mehr Geld für Orte: Riesen-Kreis Seenplatte senkt Umlage

Die Dörfer und Städte im nach Fläche größten Landkreis Deutschlands - der Mecklenburgischen Seenplatte - können 2020 mit mehr Geld rechnen. Die Kreisverwaltung will die immer wieder kritisierte hohe Kreisumlage von 46,3 Prozent um rund 2 Prozentpunkte senken, wie Landrat Heiko Kärger (CDU) am Donnerstag in Neubrandenburg mitteilte. Hauptgründe sind steigende Einnahmen im Zuge des Finanzausgleichsgesetzes und weiter steigende Steuereinnahmen.

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21. November 2019, 16:20 Uhr

Damit würde die Umlage, die alle Kommunen zahlen müssen, vom bisher landesweit höchsten Wert von 46,3 auf 44,29 Prozent sinken. Die endgültige Entscheidung über die Senkung und den Seenplatte-Haushalt, der bei insgesamt 519 Millionen Euro liegen wird, soll der Kreistag am 16. Dezember treffen. Im Nordosten lagen diese Umlagen in den sechs Landkreisen bisher zwischen 46,3 und 39,5 Prozent. Die Mecklenburgische Seenplatte ist mit knapp 5500 Quadratkilometern Fläche etwa doppelt so groß wie das gesamte Saarland.

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